Die Kaderplanung bei den Avides Hurricanes läuft / Schmidt soll dazustoßen

Auf der Suche nach zwei Amerikanerinnen

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Ob Kata Takács in der kommenden Saison weiterhin für die Mannschaft von Coach Christian Greve aufläuft, ist noch nicht geklärt. Derzeit laufen die Gespräche mit der Österreicherin.

Rotenburg - Von Matthias FreeseDie Suche ist im vollen Gange. „Ich scoute momentan den Spielermarkt, und wir sind auch in Kontakt mit einigen Agenten“, berichtet Christian Greve, Coach der Avides Hurricanes, von seinen aktuellen Tätigkeiten für die Zweitliga-Basketballerinnen. Schließlich gilt es, den ausgedünnten Kader wieder hochkarätig zu verstärken, damit die Rückkehr in die erste Liga ein realistisches Ziel bleibt.

Fakt ist, dass bisher gerade einmal vier Akteurinnen das derzeitige Gerüst bilden – Nationalspielerin Pia Mankertz, Emma Stach, Andrea Baden und Hannah Pakulat. Fakt ist ebenfalls, dass Flügelspielerin Lea Vatthauer den Club nach einer (für sie enttäuschenden) Saison wieder verlassen und nun beim Süd-Zweitligisten Grüner Stern Keltern unter ihrem früheren Coach Peter Kortmann angeheuert hat. „Sie wollte weg und sieht da wohl auch mehr Chancen für sich“, sagt Greve – streitet aber auch nicht ab, dass die Hurricanes ebenfalls kein großes Interesse mehr an einer weiteren Zusammenarbeit hatten. Auch die Estin Mailis Pokk wird nicht nach Scheeßel zurückkehren. Sie will in der Heimat studieren und in der baltischen Liga spielen, wie Greve berichtet.

Mit der Österreicherin Kata Takács „laufen die Gespräche“, ebenso mit Katharina Feil – „da geht es einfach auch um die Gesundheit“, verweist der Trainer auf die Fußverletzung, die die Centerin eine komplette Saison zum Zuschauen verdammt hatte. Zum Kader soll U 17-Spielerin Edda Schmidt stoßen, „weil sie auf dem Level auch definitiv schon mitspielen kann“, betont ihr Coach.

Zu besetzen sind vorrangig auch noch die beiden Nicht-EU-Ausländer-Plätze. „Da läuft es auf zwei Amerikanerinnen hinaus“, lässt Greve sich schon entlocken. Klar ist auch, dass es sich hierbei um eine Insidespielerin und eine Flügelspielerin handeln muss. „Da suchen wir noch“, sagt der Coach, ergänzt aber auch: „Es gibt einige, die vom Profil super wären, aber sehr viele sind auch nicht finanzierbar.“

Derzeit ist in der zweiten Liga Nord durch den Teilnahmeverzicht der SC Alstertal-Langenhorn übrigens noch ein Platz frei. Die Deutsche Basketball-Bundesliga (DBBL) möchte diese Vakanz gerne durch ein Wildcard-Angebot schließen. Neu aus der Regionalliga sind wiederum die SG Köln 99ers und der TSV Krofdorf-Gleiberg aus Hessen dabei. Hinzu kommen die Hurricanes, BBZ Opladen, die Bender Baskets Grünberg, die BG 74 Göttingen, der BV Wolfenbüttel Wildcats, die Phoenix Hagen Ladies, die TG Neuss, der TK Hannover und der TuS Lichterfelde Berlin. Der Saisonstart ist am vorletzten Wochenende im September.

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