Stürmer Marcel Fischer über seinen Wechsel und die Comeback-Pläne nach dem Mittelfußbruch

„Ich kann Jeddingen ziemlich schnell helfen“

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Marcel Fischer

Jeddingen  - Von Vincent Wuttke. Der MTV Jeddingen hat sich im Winter für den Abstiegskampf in der Fußball-Kreisliga gewappnet und Marcel Fischer vom Bezirksligisten Germania Walsrode verpflichtet. Im Interview verrät der 21-jährige Angreifer, der noch bis zum Sommer beim VfL Visselhövede kickte, weshalb er nicht zu den Heidestädtern zurückkehrte und warum er auch sein neues Team noch nicht verstärken kann.

Sie haben nur ein halbes Jahr in Walsrode gespielt. Lief es so schlecht?

Marcel Fischer: Zu Beginn lief es noch gut, doch leider habe ich mir am vierten Spieltag den Mittelfuß gebrochen. Ich musste dann operiert werden und fiel bis zum Winter aus.

Sie hatten dann die Chance, zum Bezirksligisten VfL Visselhövede zurückzukehren. Warum hat es nicht geklappt?

Fischer: Ich wurde von Visselhövedes Trainer Morad Bounoua gefragt, aber ich wollte noch nicht zurück. Bei „Vissel“ läuft es im Moment nicht so gut, ich hatte daher kein gutes Gefühl.

Was hat den Ausschlag für den Lokalrivalen MTV Jeddingen gegeben?

Fischer: Ich wurde schon im vergangenen Sommer von Jeddingen kontaktiert. Im Winter haben sie sich dann erneut um mich bemüht und da ich bei Jeddingen auch noch viele Leute gut kenne, habe ich zugesagt.

Wie lief die Vorbereitung im neuen Team?

Fischer: Ich war nach meinem überstandenen Mittelfußbruch viel zu ungeduldig. Ärzte sagen, man solle nach so einer Verletzung erstmal einen Monat joggen gehen, bevor man ins Training zurückkehrt. Ich war zwei Mal joggen und habe dann normal mitgemacht. Ich habe dann in einer Woche gleich drei Mal mittrainiert und es lief zunächst auch gut.

Warum nur zunächst?

Fischer: Weil der Fuß wieder dick geworden ist. Ich habe dann Schmerzmittel genommen und mittlerweile geht es wieder besser. Aber ich muss noch zwei bis drei Wochen warten, bis ich wieder angreifen kann.

Werden Sie in naher Zukunft eine Verstärkung sein?

Fischer: Ich möchte auf gar keinen Fall arrogant klingen, aber ich denke, dass ich ziemlich schnell helfen kann und ich das Team verstärken werde.

Haben Sie sich Ziele für die Rückrunde gesetzt?

Fischer: Vor allem möchte ich gesund bleiben. Mannschaftliches Ziel ist es, den Klassenerhalt zu schaffen. Darüber hinaus wäre es schön, wenn ich noch ein paar Buden mache und so mal wieder Selbstvertrauen tanken kann.

Sonntag geht es für die Kollegen beim TSV Groß Meckelsen wieder los. Wie werden sie sich schlagen?

Fischer: Sie werden auf jeden Fall richtig motiviert in das Spiel gehen. Von daher denke ich, dass es eine Partie auf Augenhöhe wird.

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