RSV-Reserve enttäuscht / Trennung von Alijan und Nasir bahnt sich an

Stühle stapeln nach der 0:1-Pleite

Ammar Jaafar gehörte einmal mehr zu den engagiertesten Rotenburgern – er blieb aber ohne Torerfolg.
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Ammar Jaafar gehörte einmal mehr zu den engagiertesten Rotenburgern – er blieb aber ohne Torerfolg.

Rotenburg – Auch das gehört dazu: Da die Kreisliga-Fußballer des Rotenburger SV II im Stadion spielen durften, mussten sie nicht nur die Eckfahnen einsammeln, sondern auch die Stühle stapeln, die dort für die Zuschauer auf den Tribünen aufgestellt wurden. Darauf musste Routinier Mark-Michael Völker seine Mitspieler nach dem Abpfiff hinweisen – und angesichts des vorherigen Auftritts wirkte es ein wenig wie eine Strafarbeit. Schließlich hatten die Gastgeber zuvor ein schwaches Spiel gegen den TSV Groß Meckelsen geboten und mit 0:1 (0:1) verloren.

Drei Tage zuvor hatte das beim 6:1 in der Nachholpartie gegen den TV Stemmen noch ganz anders ausgesehen. Schon damals nicht auf der Bank, aber immerhin am Spielfeldrand waren Radif Alijan und Borreir Nasir. Nun fehlten sie komplett – und werden es wohl auch künftig tun. „Es ist eine gemeinschaftliche Entscheidung, die wir treffen“, orakelte Coach Patrik Czichos und ergänzte: „Wer nicht hinter der Idee des Vereins steht, der muss sich anders orientieren.“ Klingt ziemlich deutlich nach Trennung, auch wenn Czichos das so klar noch nicht formulieren wollte.

So jedenfalls besitzt die Reserve derzeit wieder einmal kaum eine eigene, spielfähige Mannschaft. Czichos wechselte trotzdem bereits zur Pause und brachte Mathis Wulff für den vorne zu statisch spielenden Völker. Obwohl die Gastgeber lange Zeit in der ersten Hälfte mehr Ballbesitz hatten, schlugen sie daraus kein Kapital. Einzig die Diagonalpässe von Michel Müller lösten bisweilen ein wenig Gefahr aus. Als „maximal unglücklich“ bezeichnete wiederum Czichos den Rückstand kurz vor der Pause, als Tim-Lukas Meyer den Ball nach einem Gestochere im Strafraum im RSV-Tor unterbrachte (42.). „Ich habe nicht verstanden, warum wir eingebrochen sind“, rätselte der Coach über seine immer zerfahrener agierende Mannschaft. Erst in der Schlussphase wurde der Gastgeber wieder drückender – Luca Andresen und Ammar Jaafar scheiterten aber knapp (84./86.). „Wir waren ganz klar die bessere Mannschaft“, fand Kapitän Jewgenij Teichreb – doch war seine Einschätzung genauso klar subjektiv.

Von Matthias Freese

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