Rotenburger meldet sich vor Derby in Verden fit / „Die Offensive suchen“

Stoppt Bossert die kleine Talfahrt?

Zurückgemeldet: RSV-Angreifer Arthur Bossert ist nach fünfwöchiger Verletzungspause wieder fit und steht im Derby gegen den FC Verden 04 im Kader. Foto: FREESE

Rotenburg – Die Favoritenrolle schiebt Tim Ebersbach gerne seinen Nachbarn zu. „Das mache ich auch ganz bewusst so. Die Momentaufnahme sagt schließlich alles“, meint der Coach des Fußball-Landesligisten Rotenburger SV vor dem Derby beim FC Verden 04. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr.

Während der RSV aus den vergangenen fünf Partien magere zwei Punkte gesammelt hat, sind es bei den Allerstädtern neun. „Verden hatte zuletzt eine gute Quote. Dennoch ist es natürlich unser Ziel, dort etwas Zählbares mitzunehmen. Zumal Derbys immer besondere Partien sind. Die Einstellung und der Wille sind entscheidend“, glaubt Ebersbach.

Die kleine Talfahrt des RSV hängt eng mit dem Namen Arthur Bossert zusammen. Nachdem sich der Stürmer Ende September eine Innenbanddehnung im Knie zugezogen hatte, ging es für die Rotenburger bergab – kein Spiel wurde seitdem mehr gewonnen. „Arthur ist für unsere Mannschaft enorm wichtig. Er hat immer seine Aktionen im Spiel und kann von seinen Gegnern nie ganz ausgeschaltet werden. Statistiken lügen meistens nicht. Sicherlich kann man unsere letzten Ergebnisse auch an Arthurs Abwesenheit festmachen“, erklärt Ebersbach.

Daher ist der Coach sehr froh darüber, dass Bossert nach fünfwöchiger Pause in Verden wieder mit auf der Bank sitzt. „Er ist seit einer Woche wieder im Training dabei und komplett schmerzfrei. Arthur ist damit auf jeden Fall eine Option“, hofft Ebersbach, dass der 25-Jährige in der Schlussphase schon wieder für Gefahr sorgen kann. Und auch Angreifer Jan Friesen ist aus dem Urlaub zurück und wieder eine Alternative. „Damit sind wir zum Glück wieder breiter aufgestellt. Wir wollen definitiv die Offensive suchen, doch müssen wir auf jeden Fall auch die Balance zur Defensive finden“, erklärt der RSV-Trainer.

Wer bei den Verdenern indes im Sturm aufläuft, ist noch offen. Das Team von Coach Frank Neubarth musste zuletzt auf vier Offensivspieler verzichten. Beim jüngsten 0:0 gegen den VfL Westercelle fehlten Patrick Zimmermann, Maximilian Schulwitz, Nick Zander und Thomas Celik. Ob einer aus diesem Quartett gegen den RSV auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig. Besonders Schulwitz dürfte heiß auf das Derby sein, schließlich spielte er selbst einst beim RSV und hat seine Wurzeln in Unterstedt. „Über ihn brauchen wir nicht viel zu reden, denn jeder kennt ,Maxi‘ und weiß, dass er ein sehr guter Fußballer ist. Er ist besonders kopfballstark und ein cleverer Spielertyp, der nicht so leicht aufzuhalten ist“, lobt Ebersbach.  ml

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