Visselhövede triumphierte gestern Abend im Spitzenspiel mit 2:0 / „Nicht die Qualität für den Bezirk“

Stephenson verabschiedet Bothel

Duell der zentralen Mittelfeldakteure: Visselhövedes Torschütze Daniel Stephenson enteilt in dieser Szene Bothels Christopher Gonska. Hinten beobachtet Dennis Schleeßelmann die Situation.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseBOTHEL · Aus dem Titel-Dreikampf in der Fußball-Kreisliga ist gestern Abend ein Zweikampf geworden. Der TuS Bothel hat sich auch nach eigenem Empfinden aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet, nachdem es im vorgezogenen Spitzenspiel gegen den VfL Visselhövede eine 0:2 (0:0)-Heimniederlage gesetzt hat. Die Heidestädter rückten durch den Erfolg auf Rang zwei vor und sind damit härtester Rivale des Tabellenführers MTSV Selsingen.

„Das Niveau der Hinserie können wir zurzeit nicht erreichen, von der Qualität hätten wir momentan auch nicht das Zeug, um im Bezirk zu spielen“, hat Bothels Trainer Peter Ullrich den Titel bereits abgehakt: „Vielleicht ist es auch besser, wenn andere erstmal Platz eins und zwei unter sich ausmachen.“

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Die Leistung gestern reichte jedenfalls nicht für Höheres. In einer intensiv geführten, aber keineswegs hochklassigen Partie mussten die Gastgeber zudem mit dem Handicap fertig werden, dass ihnen gleich sieben Kräfte nicht zur Verfügung standen. So bot Ullrich von Beginn an auch Dennis Schleeßelmann aus dem eigenen Nachwuchs auf und brachte in der letzten Viertelstunde mit Tobias Hoops und Stephan Müller noch zwei weitere A-Jugendliche.

Kein Wunder also, dass Visselhövede die Partie über weite Strecken bestimmte. Allerdings gingen der Kreativabteilung nach einem Kopfball von Marco Jorzick (3.), einem Flugkopfball von Daniel Stephenson (10.) und einem Pfostenschuss von Arben Haliti (28.) auch ein wenig die Ideen aus, sodass Bothel langsam reinfand.

Als sich Daniel Stephenson in der 54. Minute jedoch ein Herz fasste und sein unhaltbarer Gewaltschuss zum 1:0 für die Gäste führte, wirkte Bothels Widerstand gebrochen. „Ich habe ihm in der Halbzeitpause noch gesagt, er soll endlich mal aufs Tor schießen“, freute sich Visselhövedes Coach Bernd Santl, dass sein Schützling ihm offensichtlich zugehört hatte. Bothel fiel anschließend nicht mehr viel ein, lediglich Cedric Ahrens beschwor per Direktabnahme noch kurz Gefahr herauf, traf das Leder jedoch nicht (69.). Letztlich war „Vissel“ die aktivere Mannschaft, verbaute sich durch so manche Ballverliebtheit aber auch mehr. Lediglich Arben Haliti nutzte in der 83. Minute die sich ihm bietende Gelegenheit, um zum 2:0 abzuziehen.

Coach Santl gönnte seinen Jungs hinterher eine kurze Jubelphase, um sie anschließend um sich zu versammeln und zu mahnen: „Wir haben jetzt eine Chance. Das 2:0 war ein Schritt nach vorn, aber es ist noch gar nichts wert“, betonte er und gab gleich die nächsten Trainingszeiten durch – mit der Bitte um rege Beteiligung …

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