Stemmens Stürmer im Interview

Martin Illinger: „Ich habe mit Douglas Rollen getauscht“

Martin Illinger war vergangene Saison mit 18 Treffern zweitbester Torjäger der Kreisliga. Bisher traf er erst einmal. - Foto: woe

Stemmen - Von Nicolas Tréboute. Bis zum überraschenden 1:0-Erfolg über den TV Sottrum Anfang des Monats war die Welt beim Fußball-Kreisligisten TV Stemmen noch in bester Ordnung. Doch der Triumph beim Primus setzte keine zusätzlichen Kräfte frei – zumindest wenig zählbare.

In den darauf folgenden drei Spielen holten die Sottrumer lediglich einen Punkt. Vor dem schweren Heimspiel-Derby gegen den Tabellenzweiten Rotenburger SV II (Sonntag, 15 Uhr) haben wir mit dem 28-jährigen Martin Illinger über die Gründe für diesen kleinen Negativlauf und über seine persönliche, ausbaufähige Torbilanz gesprochen.

Herr Illinger, was ist nach dem Sieg gegen Sottrum beim TV Stemmen passiert? Hat Ihnen der Erfolg nicht gut getan?

Martin Illinger: Eigentlich ist gar nichts passiert. Wir haben ja in den letzten drei Spielen nicht schlecht gespielt, sondern vor dem Tor einfach nur zu viele Chancen verdaddelt.

Für Sie persönlich ist die Saison auch eher stockend angelaufen. Wie sehr nervt es, dass erst ein Saisontor auf Ihrem Konto steht?

Illinger: Das ist tatsächlich ein bisschen ungewohnt. Letzte Saison habe ich 18 Tore gemacht und auch die Jahre davor ähnliche viele. In dieser Spielzeit habe ich mit Douglas Grun (elf Saisontore, d. Redaktion) offenbar etwas die Rollen getauscht. Am Ende ist mir aber egal, wer die Tore macht, solange wir gewinnen.

Sie sind Stürmer und werden natürlich auch an Toren gemessen. Woran liegt es denn, dass der Knoten bei Ihnen noch nicht geplatzt ist?

Illinger: Wenn ich Gelegenheiten bekomme, bin ich momentan zu inkonsequent. Ich weiß, dass ein Saisontreffer sehr wenig klingt. Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass ich auch schon einige Vorlagen gegeben habe. Das steht nur nirgendwo. Gefühlt mache ich aber nichts anders als sonst auch.

Sonntag geht es für Sie im Derby gegen die zweite Mannschaft des Rotenburger SV. Glauben Sie, dass es gut oder schlecht für Ihr Team ist, sich ausgerechnet jetzt mit so einer Topmannschaft messen zu müssen?

Illinger: Weder noch. Das ist aus meiner Sicht völlig egal, weil in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Wie man gegen Stemmen gesehen hat, können wir auch den Ersten schlagen. Wir können aber auch gegen den Letzten verlieren oder Unentschieden spielen. Darüber entscheidet vor allem die Tagesform. Gegen Rotenburg sind wir natürlich noch einmal besonders motiviert.

Wie wollen Sie wieder in die Erfolgsspur finden?

Illinger: Wenn ich das wüsste, würde ich direkt dem Trainer Bescheid sagen (lacht). Nein, im Ernst: Wir müssen einfach ordentlich Gas geben. Das haben wir allerdings in den letzten Spielen auch gemacht. Das einzige, was uns momentan fehlt, ist das Spielglück. Das wollen wir uns Sonntag wieder erarbeiten.

Illingers Tipps

TuS Tarmstedt - FSV Hesedorf/N. 2:3

MTSV Selsingen - SG Unterstedt 1:3

VfL Visselhövede - SV Anderlingen 2:2

MTV Hesedorf - TSV Groß Meckelsen 3:2

TV Stemmen - Rotenburger SV II 2:1

TV Sottrum - SV RW Scheeßel 4:1

Waldemar Ott (TV Sottrum) lag vergangene Woche bei keinem Spiel richtig.

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