54 Teams am Start

Stemmens Duo zockt am besten: Steenbock und de Back sind die Kreismeister in „eFootball“

Daumen und Controller hoch: Jannis Steenbock und Patrick de Back setzten sich an der Konsole durch und sind die neuen Kreismeister im „eFootball“.
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Daumen und Controller hoch: Jannis Steenbock und Patrick de Back setzten sich an der Konsole durch und sind die neuen Kreismeister im „eFootball“.

And the winner is ... TV Stemmen! Jannis Steenbock und Patrick de Back haben für die Gelb-Schwarzen den Titel des Kreismeisters im „eFootball“ geholt. Im Finale setzten sie sich gegen den TSV Karlshöfen an der Konsole mit 3:2 durch.

  • Jannis Steenbock und Patrick de Back sind die neuen Kreismeister im „eFootball“ im Kreis Rotenburg.
  • Das Duo des TV Stemmen qualifiziert sich dadurch für die Niedersachsenmeisterschaft.
  • Turnierorganisator Oliver Stahs hat schon neue Pläne.

Rotenburg – Wenn die Oberliga-Kicker des Rotenburger SV vom FSV Hesedorf/Nartum ausgeschaltet werden und der Heeslinger SC mit 1:3 dem MTSV Selsingen II unterliegt; wenn Rot-Weiß Scheeßel II den TuS Zeven mit 4:3 bezwingt und die „Kleinen“ allerorten aufmucken – dann haben sich die Machtverhältnisse im Fußball-Kreis plötzlich verändert. Es liegt allerdings daran, dass es aktuell nicht auf das Gefühl im Fuß ankommt, sondern eher auf geschickte Finger. Über die verfügt Jannis Steenbock als Keeper von Haus aus. Zusammen mit seinem Spielpartner Patrick de Back räumte er bei der zweiten Kreismeisterschaft im „eFootball“ ab – das Duo des TV Stemmen holte sich mit einem 3:2 im Endspiel gegen den TSV Karlshöfen – bestehend aus Dominik Revens und Mohamad Abdul Hadi – den Titel unter 54 Teams. Beide Finalisten qualifizierten sich damit für die Niedersachsenmeisterschaft.

Bei Oliver Stahs liefen alle Fäden zusammen. Für den „eFootball“-Beauftragten gab es viel Lob von den Spielern.

„Das Turnier verlief von unserer Seite aus super. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und haben uns dafür belohnt“, meinte Steenbock nach dem Sieg in Fifa 21 an der Playstation. Und er verriet das Erfolgsrezept, das mit der Vorbereitung vier Stunden vor Turnierstart begann: „Wir haben uns bereits um 13 Uhr getroffen, um uns warmzuspielen. Und wir haben uns vorher noch eine Tiefkühlpizza gegönnt – die war entscheidend“, erzählte der 19-Jährige schmunzelnd. Mit Siegen über Teutonia Steddorf II (2:0), den FC Walsede mit Johannes und Joris Gebhardt (3:2), den JFV Concordia (3:2), Viktoria Oldendorf III (5:2) und den FC Oste-Hamme (2:0) zogen die als Borussia Dortmund angetretenen Stemmer ins Finale ein. „Bei mir zog sich eine leichte Nervosität durch das Turnier, aber Patrick hat das mit seiner Ruhe und Gelassenheit super ausgeglichen“, verwies Steenbock auf seinen Kompagnon an der Konsole.

GW Helvesiek streamte sein Spiel bei Instagram.

Gespielt wurde übrigens aufgrund der Corona-Pandemie im Homeoffice. Bei sich im heimischen „Headquarter“ koordinierte Oliver Stahs, der „eFootball“-Beauftragte des Fußball-Kreises, das Turnier, das nach knapp dreieinhalb Stunden beendet war. „Super Organisation und Planung von Oliver Stahs“, stellte nicht nur Steenbock fest. „Es hat echt klasse geklappt“, fand auch Stahs, der über eine eigene WhatsApp-Gruppe mit den Teams kommunizierte, die Resultate einsammelte und sie sofort unter www.toornament.com einpflegte.

Youngster des SV RW Scheeßel kommen ins Viertelfinale

Auf einem guten Weg Richtung Endspiel waren lange Zeit auch Jona Behrens und Raphael Zimmermann, die als SV Rot-Weiß Scheeßel II in der Vorrunde Titelverteidiger TuS Zeven frühzeitig aus dem Rennen geworfen hatten und mit recht souveränen Siegen bis ins Viertelfinale gekommen waren. Dort mussten sich die beiden U 17-Spieler aber Viktoria Oldendorf mit 1:4 geschlagen geben. Die Scheeßeler hatten übrigens ihre Partien auf dem Videoportal Twitch live gestreamt – inklusive Kommentierung. Und da fiel auf: Nicht nur auf dem grünen Rasen wird auch mal eine Entscheidung des Unparteiischen angezweifelt. „Digga, wie kann das Abseits sein?“, fragte Behrens etwa.

Unmittelbar nach Spielschluss wurden die Ergebnisse auf www.toornament.com eingepflegt.

Über Instagram übertrug indes der SV GW Helvesiek – allerdings blieb es für Marvin Bénet und Domenic Wahlers nach der 2:3-Derby-Niederlage gegen den Veeser FC mit Oliver Demant und Patrick Schulze bei diesem einem Spiel, das die Online-Zuschauer mit dem einen oder anderen Spruch kommentierten.

Für Werder Bremens Junioren-Nationalspieler Keke Topp – der für seinen Heimatverein TSV Gnarrenburg antrat – war wiederum im Viertelfinale nach einem 0:9 gegen Karlshöfen Endstation.

Die Zwillinge Yannick (l.) und Lucas Chwolka spielten ebenfalls im Homeoffice, schieden aber früh aus.

Nicht ganz rund lief es vor dem Eckigen für die Teams des Rotenburger SV. Michel Müller und Stefan Denker überstanden als einzige die Vorrunde durch ein 6:2 gegen den SV Glinde-Kornbeck III. Lucas und Yannick Chwolka ereilte gegen die FSV Hesedorf/Nartum mit Jan Denkert und Etienne Böttcher schon hier das Aus – 1:6. „Unsere Gegner waren einfach besser. Da hat uns wohl etwas die Spielpraxis gefehlt“, nahm es Yannick Chwolka sportlich und mit Humor.

Oliver Stahs plant im Kreis eine eigene Liga im „eFootball“

Die Niedersachsenmeisterschaft soll nach Informationen von Stahs übrigens voraussichtlich am 16. Januar stattfinden, „wohl auch im Homeoffice“. Zudem denke der Verband noch über ein Final-Four-Turnier in Barsinghausen nach – wenn es denn erlaubt ist. Im Kreis verfolgt Stahs wiederum ein anderes Ziel: „Wir wollen gucken, ob wir nächstes Jahr mit einer Liga anfangen – da gab es schon große Resonanz bei den Teams“, berichtete er. Vielleicht muss er ja auch gar nicht so lange damit warten.

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