Stemmens Angreifer bereits 17 Mal zur Stelle / Auch in der Abwehr eine Bank

Illinger kann’s nicht lassen

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Lieblingspose: Stemmens Angreifer Martin Illinger hat immer Lust, Tore zu schießen. Gegen den MTV Riede war er in zwei Spielen insgesamt acht Mal zur Stelle.

Stemmen - Von Mareike Ludwig. Langsam wird es unheimlich: Martin Illinger scheint seinen Lieblingsgegner in der Fußball-Bezirksliga gefunden zu haben – den MTV Riede. Im ersten Aufeinandertreffen hatte der Angreifer des TV Stemmen den Kreisverdenern beim 5:0 bereits vier Tore eingeschenkt. Im jetzigen Rückspiel ließ er vier weitere Treffer folgen und avancierte damit zum Matchwinner beim 5:3-Erfolg.

Trotz seiner sagenhaften Ausbeute hat sein Handy bislang aber noch nicht geklingelt. „Bei mir hat kein Verein angefragt. Ich fühle mich in Stemmen aber auch sehr wohl“, betont der 24-Jährige, der seinen Torhunger noch lange nicht gestillt hat: „Natürlich will ich so viele Tore wie möglich schießen.“

Illingers Karriere verlief zuletzt sehr rasant: Vor drei Jahren noch für den TuS Fintel in der 1. Kreisklasse auf Torejagd, zählt er jetzt zu den Top-Angreifern der Bezirksliga. Mit seinen 17 Treffern nimmt er derzeit den zweiten Platz in der Torjägerliste ein. Nur Marcel Meyer von der TuSG Ritterhude traf ein Mal mehr. „Auf die Torjägerkanone schaue ich nicht, ich lege auch gerne welche auf“, erzählt Illinger bescheiden.

Gegen den MTV Riede war von seiner Zurückhaltung aber nichts zu sehen. Er wollte unbedingt seine jüngste Durststrecke beenden und selbst mal wieder den Ball über die Linie drücken. „Martin hatte zuletzt etwas Ladehemmung, aber die hat er ja jetzt wieder aufgeholt“, freut sich sein Coach Jaime Wink. Der Trainer konnte ihm daher auch nicht böse sein, dass der gebürtige Finteler sogar so frech war und sich die Kugel gleich zwei Mal auf den Punkt legte. „Eigentlich schießt Stefan Ehrke bei uns die Elfmeter. Aber ich habe mich gut gefühlt und hatte Lust, Tore zu schießen“, sagt der gelernte Elektriker, der gerade eine Umschulung zum Groß- und Außenhandelskaufmann absolviert.

Doch der Goalgetter hat nicht nur das Toreschießen im Kopf. Er ist sich auch nicht zu schade, in der Abwehr abzuräumen. Auch dort bewies er schon mehrfach in dieser Saison sein Können. So auch vor zwei Wochen gegen den Rotenburger SV II (3:1), als er in der Schlussphase die Bälle gekonnt herausköpfte. „Martin hat in der Jugend eigentlich immer auf dem Libero-Posten gespielt. Daher ist er auch jetzt noch eine sehr gute Option für hinten“, verrät Mitspieler Stefan Ehrke.

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