TV Stemmen zieht nach 2:0-Erfolg in die erste Runde des Bezirkspokals ein

Grun bestraft harmlose Sottrumer

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Fair vom Ball getrennt: In letzter Sekunde grätscht Sottrums Jan-Peter Lünsmann dem startenden Kacper Jagas vom TV Stemmen in die Parade.

Kreis-Rotenburg - Von Lars Kattner. SottrumKreis-Rotenburg - Von Lars Kattner. Sobald bei einem Stürmer die Minuten gezählt werden, die seit seinem letzten Treffer vergangen sind, ist die Rede von einer Krise. Bei Fußball-Kreisligist TV Sottrum warten sogar sämtliche Spieler seit geraumer Zeit auf ein Tor in einem Pflichtspiel. Und auch im sechsten Anlauf in Folge klappte es nicht. Gestern Abend unterlag die Elf des beruflich verhinderten Neu-Trainers Tomas Meyer dem klassenhöheren TV Stemmen in der Qualifikationsrunde des Bezirkspokals mit 0:2 (0:2).

Muss saisonübergreifend also von einer Sturm-Krise gesprochen werden? „Natürlich war die Partie für uns in erster Linie ein Trainingsspiel“, sagte Betreuer Helmut Lange. „Und insgesamt fand ich unseren Auftritt auch gar nicht so schlecht.“ Nichtsdestotrotz wollte Lange die Situation auch nicht schönreden: „Nach vorne fehlt uns einfach die Durchschlagskraft.“ Auf Tomas Meyer wartet in den verbleibenden Wochen bis zum Liga-Start also noch viel Arbeit.

Denn selbst, als Stemmen nach dem Seitenwechsel die Zügel merklich schleifen ließ, brachten es die Gastgeber trotz guter Gelegenheiten nicht fertig, den Ball über die Linie zu bugsieren. Während Till Högermeyer am gut reagierenden Gäste-Keeper Frederik Narten scheiterte (58.), verfehlte Nicolas Fröhlich das Ziel mit einem Flachschuss nur um Zentimeter. Vielleicht wäre der TV Sottrum zu diesem Zeitpunkt mit dem lang ersehnten Tor noch einmal ins Rennen um die erste Runde des Bezirkspokals zurückgekommen – doch es folgte: nichts.

Und so hatte Stemmen wenig Probleme, den 2:0-Vorsprung über die Zeit zu bringen. Bereits in der ersten Hälfte war es Douglas Grun gewesen, der den beruhigenden Vorsprung herausgeschossen hatte. In der neunten Minute schob er den Ball eiskalt an Sottrums Torwart Marco Köster vorbei, Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nutzte er einen Fehler Kösters, der eine Flanke des agilen Hannes Bellmann nach vorne abprallen ließ, zum 2:0.

„Hinten standen wir recht sicher, aber eben nicht sicher genug“, konstatierte Lange. „Ausschlaggebend war, dass wir Bellmann nicht in den Griff bekommen haben.“ Sein Gegenüber Heiko Schreiber freute sich, ohne Gegentor geblieben zu sein – „auch wenn die zweite Hälfte von uns nicht mehr so doll war“. Die größte Chance hatte noch Bellmann, dessen Versuch Timo Löber auf der Linie klärte (75.).

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