Stemmen verabschiedet sich gegen Zeven aus dem Bezirkspokal / Starkes Debüt von Nack

Mickelats Treffer zeigt Wirkung – 1:4

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Mit vereinten Kräften trennen die Zevener Arne Wülpern und Torwart Malo Ehlen den heranstürmenden Stemmer Stefan Ehrke vom Ball.

Kreis-Rotenburg - Von Lars Kattner. StemmenKreis-Rotenburg - Von Lars Kattner. Foulspiel oder doch eher cleverer Körpereinsatz? Schiedrichter Lucas Lemke (Rotenburger SV) hatte in der 54. Minute die Wahl und entschied sich für Letzteres. Und so hatte Spielertrainer Björn Mickelat nach seinem Check gegen Stefan Ehrke freie Bahn und erzielte das vorentscheidene 2:1 für seinen TuS Zeven. Ein echter Wirkungstreffer, von dem sich der Fußball-Bezirksligist TV Stemmen nicht mehr wirklich erholte. Folgerichtig erreichte der frisch in die Landesliga aufgestiegene Gast gestern mit 4:1 (0:1) die zweite Runde im Bezirkspokal.

„Der Doppelschlag nach der Pause hat uns das Genick gebrochen“, stellte auch Stemmens Trainer Heiko Schreiber fest. Denn kurz vor Mickelats Treffer hatte bereits Lars Brand die Stemmer Führung egalisiert (50.).

Dabei hatte für Schreibers Team alles so gut begonnen. Die Gastgeber standen in den ersten 45 Minuten sicher in der Verteidigung, machten geschickt die Räume eng und sorgten mit einem Spielzug wie aus dem Fußball-Lehrbuch für die Führung. Douglas Grun und Hannes Bellmann kombinierten sich mit einem doppelten Doppelpass durch das Mittelfeld, Bellmann behielt vor Gäste-Keeper Malo Ehlen die Nerven und markierte das 1:0 (37.). Und Zeven? Bis auf eine Möglichkeit von Amadou Diabate, die Timo Jeschke im Eins-gegen-Eins-Duell stark parierte (18.), blieb in der Offensive vieles Stückwerk. „Da haben wir nicht zwingend genug agiert“, monierte Mickelat. „In der zweiten Halbzeit waren wir präsenter und haben gefälliger gespielt.“

Mit Erfolg. Bis zum Abpfiff schraubten die eingewechselten Fynn Graß und Iskender Akkurt das Ergebnis auf 4:1 in die Höhe (71./90.). Der TV Stemmen bemühte sich zwar, löste unter anderem die Viererkette auf, um Stefan Ehrke nach vorne zu ziehen, blieb jedoch erfolglos. „Hintenraus war sicherlich auch ein bisschen Pech dabei“, fand Schreiber, der sich allerdings über ein überzeugendes Debüt seines neuen Linksverteidigers freuen durfte. Bastian Nack, von Blau-Weiß Westervesede aus der 1. Kreisklasse gekommen, zeigte viele gute Aktionen in der Vorwärtsbewegung. Ein Treffer gelang ihm trotz dreier Abschlüsse (56./78./86.) aber nicht.

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