NFV-Cup im „eFootball“

TV Stemmen kommt an der Konsole bis ins Achtelfinale

Gegen den VfB Oldenburg gewinnt auch nicht jeder ... Der TV Stemmen schon – im „eFootball“.
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Gegen den VfB Oldenburg gewinnt auch nicht jeder ... Der TV Stemmen schon – im „eFootball“.

Stemmen – Bei ihrem Debüt auf Niedersachsen-Ebene haben sich die „eFootballer“ des TV Stemmen achtbar geschlagen, den Sprung nach ganz vorne aber verpasst. Im Achtelfinale des NFV-Cups, der offiziellen Landesmeisterschaft an der Playstation 4, scheiterten die als Kreismeister angetretenen Patrick de Back und Jannis Steenbock zusammen mit dem kurzfristig nominierten Torben Köhler im „1-on-1“-Modus knapp mit 1:2 an Blau-Weiß Salzhemmendorf (Kreis Hameln-Pyrmont). Als zweiter Vertreter aus dem Kreis Rotenburg war der SV Viktoria Oldendorf eine Runde zuvor durch ein 1:2 gegen den Gifhorner Verein VfR Wilsche/Neubokel ausgeschieden.

Quasi als Andenken an die Niedersachsenmeisterschaft spendierte der TV Stemmen ein Trikot.

Die Oldendorfer waren kurz vor Meldeschluss ins FIFA-21-Turnier gerückt, denn eigentlich gehörte der Startplatz dem Vizemeister TSV Karlshöfen. „Berufs- und krankheitsbedingt konnte Karlshöfen nicht teilnehmen. Oldendorf ist deshalb als Dritter kurzfristig eingesprungen“, klärte Oliver Stahs als „eFootball“-Beauftragter des Fußball-Kreises Rotenburg auf. Ihr Auftaktspiel absolvierten die Oldendorfer Maximilian Benz, Kevin Gerken und Calvin Blicharski mit einem 2:1 gegen den FC Seesen (Kreis Goslar) erfolgreich. Danach war Schluss für sie.

Hochkonzentriert: Patrick de Back.

„Das war auf jeden Fall mehr als erhofft“, kommentierte derweil Stemmens Patrick de Back den Auftritt seines Teams. Dabei hatte es um seine Person zuvor „noch ein bisschen Heckmeck gegeben, da ich ja bei den Stuttgarter Kickers E-Sports spiele“, wie der 32-Jährige berichtete. „Es hieß, dass ich dann nicht bei der Niedersachsenmeisterschaft spielen darf. Aber letztendlich durfte ich das doch und alles ist gut“, atmete de Back durch.

Zweimal siegreich: Jannis Steenbock.

In der ersten Runde kam es gleich zum Entscheidungsspiel, nachdem de Back seine Partie gegen Borussia Delmenhorst gewonnen und Jannis Steenbock knapp verloren hatte. So sicherte im dritten Match Torben Köhler – Username „Bibbelinho“ – mit einem 5:2 den Einzug in Runde zwei. Dort konnte er sich wiederum schonen, denn Steenbock und de Back brachten mit ihren 3:2-Siegen den 2:0-Gesamtsieg nach Hause. „Die ersten zwei Spiele waren eigentlich recht einfach, aber dann kam halt einer, wo man sagen muss: Der ist besser“, gestand de Back nach dem 1:2 im Achtelfinale gegen Salzhemmendorf, in dem er selbst mit 1:5 unterlag und Steenbock mit einem 2:1 ausglich. Das Entscheidungsspiel verlor Köhler denkbar knapp mit 0:1. „Im Großen und Ganzen hat es auf jeden Fall Spaß gemacht“, resümierte de Back und blickt schon mal voraus: „Ich denke, wir werden auch nächstes Jahr wieder dabei sein, mal schauen, wie weit wir dann kommen.“ Ein Andenken erhielten die Stemmer schon im Vorfeld von ihrem Verein – ein extra für den NFV-Cup bedrucktes Trikot. Sieger wurde übrigens die SG Lenglern/Harste nach einem 2:1-Finalsieg gegen Eintracht Cuxhaven.

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