TV Stemmen kommt gegen SV Ippensen nicht über 0:0 hinaus / „War zu wenig von uns“

Die Beckmann-Ehrke-Wand

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Steffen Brunckhorst (l.) wird von gleich zwei Ippensern bedrängt. Am Ende musste sich der Stemmer gestern Abend mit seinem Team mit einem 0:0 begnügen.

Kreis-Rotenburg - Von Mareike Ludwig. StemmenKreis-Rotenburg - Von Mareike Ludwig. „Der kann nichts!“, wollte Marcel Gerken Gegenspieler Nils-Ole Beckmann verunsichern, als dieser am Ball war. Dass der Kapitän des Fußball-Bezirksligisten SV Ippensen mit dieser Behauptung völlig daneben lag, bewies der Abwehrmann eindrucksvoll über 90 Minuten. Schließlich war es der Innenverteidiger des TV Stemmen, der mit Stefan Ehrke den Laden hinten dicht hielt. Da die Gastgeber allerdings vorne die Chancen ungenutzt ließen, blieb es schließlich beim 0:0.

Durch den Punktgewinn haben die Stemmer aber zumindest bis morgen Abend einen Platz gutgemacht und stehen nun mit acht Zählern auf Rang acht. „Das war zu wenig von uns. Gegen einen direkten Konkurrenten müssen wir drei Zähler holen. Vor allem waren wir überlegen, nur leider haben wir unsere Möglichkeiten leichtfertig vergeben“, meinte Stemmens Coach Heiko Schreiber nach dem Abpfiff. Dieser Aussage stimmte sein Pendant Tomas Meyer zu. „Immerhin war von uns eine Leistungssteigerung zu sehen. Ansonsten kam von uns aber zu wenig.“

Von Beginn an gaben die Platzherren den Ton an. Nach drei Minuten fand Angreifer Martin Illinger jedoch in Keeper Lars Kamphausen seinen Meister. Kurze Zeit später war es wieder der Stürmer, der den Ball nach einer super Kopfballverlängerung von Hannes Bellmann nicht im Tor unterbrachte (15.). Die Gäste benötigten ganze 25 Minuten, ehe sie Schlussmann Timo Jeschke das erste Mal prüften. Der Kopfball von Sebastian Burfeind stellte für den Keeper aber kein Problem dar.

Ansonsten kamen die Gäste durch die Ehrke-Beckmann-Wand jedoch nicht hindurch. Die Ippenser Abwehr zeigte dagegen große Lücken. So hatte Stemmen erneut die große Chance zur Führung, doch Ippensens Jannis Klindworth klärte den Ball von Jannik Neumann gerade noch vor der Linie (28.).

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Douglas Grun (60.) und Illinger (63.) vergaben beste Chancen, während Beckmann und Ehrke hinten den Laden dichthielten. „Die läuferische Einstellung hat dieses Mal gestimmt. Wir haben druckvoll gespielt und kaum etwas zugelassen“, freute sich Schreiber trotz des verpassten Dreiers.

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