1:5 – Stemmen heute Abend im Pokal gegen Heeslingen chancenlos

Gruns Lupfer bringt Ehrentor

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Zweikampf an der Außenlinie: Stemmens Torschütze Douglas Grun (l.) setzt gegen Heeslingens Mirko Lippold nach.

Stemmen - Von León Küther. Auch der Bezirksliga-Neuling TV Stemmen hat den Lauf des Heeslinger SCim Fußball-Bezirkspokal nicht bremsen können. Heute Abend gab es in der zweiten Hauptrunde eine 1:5 (0:3)-Niederlage gegen den Landesliga-Vizemeister. Damit ist auch der letzte der drei Altkreis-Teilnehmer aus dem Wettbewerb raus. Heeslingen erzielte damit schon 20 Tore in bisher drei Pokal-Spielen.

„Wir haben uns teuer verkauft – und die Jungs haben den Kopf nicht hängen gelassen“, zeigte sich Stemmens Coach Jaime Wink alles andere als enttäuscht. Schließlich hatten die Gastgeber auch mit argen Personalsorgen zu kämpfen, denn mit Abwehrchef Nils-Ole Beckmann (beruflich verhindert), Stürmer Martin Illinger (Zahn-OP) und Außenspieler Marcel Könemann (Mittelohrentzündung) fehlten gleich drei Spieler, die noch beim 4:0-Sieg gegen den SV Ippensen in der vorherigen Runde in der Startelf standen. So übernahm Steffen Brunckhorst den Job in der Innenverteidigung, während der aus der U18 der JSG Fintau gekommene Sebastian Peters sein erstes Pflichtspiel von Beginn an für Stemmen absolvierte.

Heeslingen war überlegen, aber nicht ganz so dominant wie zuletzt – verständlich angesichts der zahlreichen Partien in der letzten Woche. „Dafür war es noch ganz ansprechend, auch wenn ein bisschen der Dampf raus war“, stellte Ole Bruns, aus Lauenbrück stammender Abwehrspieler der Gäste, fest.

So eröffnete Darvin Stüve auch erst in der 25. Minute den Torreigen im Nachsetzen. Bereits eine Minute später hieß es schon 2:0 für Heeslingen, nachdem Dominik Bremer eine Ecke von Pascal Voigt versenkt hatte. Vor dem 3:0 überlief der bärenstarke Oliver Gerken gleich drei Stemmer Gegenspieler, um für Stüve aufzulegen (39.). Gerken selbst erzielte per „Tunnel“ gegen Keeper Timo Jeschke das 4:0 (53.), ehe der Underdog zum Ehrentreffer kam: Nach einem Missverständnis von Abwehrchef Bremer und Torwart Jannis Trapp traf Douglas Grun mit einem sehenswerten Lupfer über den Schlussmann hinweg (59.). Während Jeschke in der 70. Minute noch eine klasse Parade gegen Dennis Klindworth zeigte, war er nur eine Zeigerumdrehung später machtlos, als Voigt das 5:1 für den Landesliga-Titelanwärter markiere. Dem TV Stemmen blieb immerhin die Erkenntnis, noch das Beste aus der prekären Personallage gemacht zu haben.

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