Bezirksligist besiegt Tabellenzweiten FC Worpswede mit 2:1 / Grun und Ehrke treffen

Stemmen bleibt zu Hause der Chef

Blieb gestern glücklos: Stemmens Angreifer Hannes Bellmann im Zweikampf mit Worpswedes Abwehrspieler Elias Schupp. Dennoch siegte Stemmen mit 2:1. - Foto: Woelki

Stemmen - Von Julian Diekmann. Der Diersweg bleibt weiterhin die Festung des TV Stemmen: Bisher konnte noch kein Team in dieser Bezirksliga-Saison dort gewinnen – auch gestern nicht. Und mit den Fußballern des FC Worpswede war kein Geringerer als der Tabellenzweite zu Gast. Am Ende mussten auch die Grün-Weißen einsehen, dass es nichts zu holen gab. Stemmen gewann seine Heimpartie zwar knapp mit 2:1 (0:0), aber der Sieg war hochverdient.

„Das war eine richtig starke Vorstellung von meiner Mannschaft. Die Spielpraxis ist endlich zurück. Wir kommen von Begegnung zu Begegnung immer besser in Tritt. Mit so einer Leistung können wir jeden in dieser Liga schlagen“, betonte Stemmens Trainer Jaime Wink. Durch den Erfolg klettern die Schwarz-Gelben in der Tabelle auf den fünften Rang, stellen mit nun 55 erzielten Treffern die beste Offensive der Bezirksliga.

Den entscheidenden Siegtreffer erzielte Stefan Ehrke in der 56. Minute. Nach einem Sololauf über den halben Platz ließ der Innenverteidiger gleich mehrere Gegenspieler aussteigen, tankte sich in den Strafraum, spielte auch noch Worpswedes Schlussmann Ruven Voß aus und schob anschließend ganz locker ins leere Tor ein. „Ein super Treffer. Einfach klasse, wie er den reingemacht hat“, lobte Claus Gerken, Stemmens Manager, euphorisch den Abwehrchef.

„In der zweiten Halbzeit hatten wir Worpswede komplett im Griff. Wir hätten nach dem 2:1 aber nachlegen müssen, so blieb die Partie bis zur letzten Sekunde spannend“, erklärte Wink, der in der 51. Minute bereits die 1:0-Führung bejubeln durfte. Für diese zeichnete der Spielgestalter Douglas Grun verantwortlich. Nachdem Martin Illinger kurz zuvor an der Strafraumgrenze gefoult wurde, entschied der Unparteiische Dominik Bohling (SV Wahnebergen) folgerichtig auf Freistoß. Der Brasilianer nahm sich der Sache an und zirkelte den Ball über die Worpsweder Mauer ins Tor. Torwart Voß war machtlos, ihm blieb nichts anderes übrig, als dem Ball hinterherzuschauen.

Trotz des 0:2-Rückstands rannte Worpswede immer wieder an – und dies machte sich in der 67. Minute bezahlt. Nach einer kurzen Ecke flankte Michel Waldow den Ball in den Strafraum, der Klärungsversuch landete jedoch vor den Füßen von Hendrik Meinhardt, der den Ball aus 16 Metern im Tor unterbrachte. Ziemlich dumm: Unmittelbar nach dem Tor versuchte Gästespieler Luca Bischoff Stemmens Keeper Timo Jeschke den Ball aus der Hand zu schlagen und sah dafür Gelb-Rot. Zuvor war Bischoff wegen Foulspiels verwarnt worden. Somit schwächte sich Worpswede selbst und durfte sich am Ende über Niederlage nicht beschweren. „Auf diese Leistung können wir aufbauen“, blickte Coach Wink schon mal auf die noch neun ausstehenden Partien der Stemmer.

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