Stemmen bezwingt Bassen mit 2:0 / Kenj opfert sich und sieht Rot – Keeper pariert Elfmeter

Narten macht sich erfolgreich lang

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Zu dieser Phase hätte die Partie noch kippen können: Hussen Kenj (sitzend) sieht nach einem Handspiel Rot von Referee Tom-Florian Holzky. Doch Ersatzkeeper Frederik Narten (lachsfarbenes Trikot) pariert anschließend den fälligen Elfmeter.

Stemmen - Von Matthias Freese. Wie gut, dass Heiko Schreiber groß gewachsen ist. So benötigten die Bezirksliga-Fußballer des TV Stemmen keine Leiter, um nach dem Abpfiff die Tornetze vom Aluminium zu lösen. Der lange Arm des Trainers erledigte das. Ohnehin hätten sie gestern für den eigenen Kasten auch gar kein Netz benötigt, denn der einfallslos agierende TSV Bassen schaffte es nicht, den Ball im Tor unterzubringen, nicht einmal per Handelfmeter. So stand am Ende ein hochverdienter 2:0 (2:0) der Stemmer.

„Was heißt einfallslos?“, reagierte Bassens Coach Marco Holsten leicht ge-nervt. „Stemmen hat klasse Fußballer, die hätten auch ohne Torwart spielen können, der Siebener macht da doch alles weg.“ Gemeint war Innenverteidiger Stefan Ehrke, der in der Tat einen super Job verrichtete. Ebenso wie neben ihm Nils-Ole Beckmann. Und auf der linken Abwehrseite machte Bastian Nack nicht nur dicht, sondern setzte auch nach vorne Akzente – wie mit seinem 20-Meter-Hammer zum 2:0 (38.).

Bei starken Windböen tat sich Ex-Landesligist Bassen lange Zeit schwer. „In der ersten Halbzeit haben sie es nur mit langen Bällen versucht und kamen überhaupt nicht klar. 75 Minuten hatten wir sie im Griff“, stellte Schreiber fest. Und so hätte es schon zur Pause 4:0 oder gar höher stehen müssen. Auch der schwer zu stoppende Martin Illinger hätte durchaus häufiger als beim 1:0, das er per Kopf erzielt hatte (26.), zulangen können. Sturmpartner Hannes Bellmann scheiterte ebenfalls mehrfach.

Nach der Pause machte Bassen Druck, aber wenig effektiv. Stemmen verlegte sich aufs Kontern, kam jedoch nur zu einen Treffer von Hussen Kenj, den Referee Tom-Florian Holzky (VfB Walsrode) wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht anerkannte (61.). Kenj wiederum sollte in der 77. Minute erneut in den Mittelpunkt rücken. Einen Schuss von Volker Henke klärte er in Torwartmanier mit der Hand auf der Linie – seine zweite Rote Karte der laufende Saison. „Das tut mir leid für ihn, er hat sich geopfert. Der Schuss wäre sonst reingegangen“, wusste Schreiber. Beim Strafstoß zeigte Ersatzkeeper Frederik Narten, der erst kurz zuvor für den angeschlagenen Helge Witt reingekommen war, dass auch er ein Großer ist. Er machte sich lang und parierte den Schuss von Heiko Budelmann (78.). Damit erfüllte er die Vorgabe des Coaches, der meinte: „Wir wollten unbedingt mal zu null spielen.“

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