Steht Muharemi heute gegen Wunstorf wieder in der RSV-Startelf?

466 Minuten ohne Tor – Fitschen bleibt gelassen

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Dragan Muharemi ist für sein Durchsetzungsvermögen und seine Ballsicherheit bekannt – ob er diese Vorzüge schon heute einbringen kann, ist aber noch fraglich.

Rotenburg - Diese Zahl ist niederschmetternd. Niederschmetternd vor allem für die Offensivabteilung des Rotenburger SV: Seit 466 Minuten ist der Fußball-Oberligist inzwischen ohne Torerfolg. Trainer Jan Fitschen demonstriert trotz dieser Bilanz Gelassenheit. „Klar reden wir darüber. Und wir arbeiten auch daran, dass unser Torabschluss besser wird“, sagt er vor dem Heimspiel heute um 14 Uhr gegen den 1. FC Wunstorf.

Mehr als fünf Spiele sind seit dem letzten eigenen Treffer also vergangen – am 23. August hatte Tim Ebersbach ihn in der 74. Minute der Heimpartie gegen den VfL Osnabrück II (1:2) erzielt. Seither gab’s wenig Erfolgserlebnisse, abgesehen von der Nullnummer gegen Lupo Martini Wolfsburg. Fitschen betont: „Fakt ist: Wenn wir als Mannschaft kompakt angreifen, sind wir gefährlich. Wenn wir nur einen auf die Reise schicken, ist es schwer.“ Doch genau das passierte in letzter Zeit zu oft.

Vielleicht kann Dragan Muharemi mit seiner Ballsicherheit aus dem Mittelfeld heraus für Abhilfe sorgen. Er hat seinen Muskelfaserriss inzwischen auskuriert und ist am Mittwoch wieder ins Training eingestiegen. Doch sein Coach bleibt abwartend: „Wir müssen vorsichtig sein. Lieber verzichte ich noch ein Spiel auf ihn, bevor er zu früh spielt und dann wieder vier, fünf Wochen ausfällt.“

Dabei hat Fitschen eigentlich schon genug personelle Sorgen. Tobias Kirschke hat gerade erst mit dem Lauftraining begonnen, Mathis Wulff ist aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt, Yannik Malende bereitet ein vernarbter Muskelfaserriss hartnäckige Probleme. Auch Janis Schwarzkopf und Herman Puhmann fallen noch aus, während Ersatzkeeper Lucas Mensing ein überdehnter Arm sowie Kevin Klützke ein verdrehtes Knie zu schaffen machen. Insbesondere Klützkes Ausfall wäre nur schwer zu kompensieren. Immerhin ist Ferhat Kadah nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder im Kader. Und sonst könnte sich ja auch Fitschen selbst die Stutzen hochziehen. „Nein, wir haben einen großen Kader, da brauche ich mich nicht reinzutümmeln – das wäre auch das falsche Zeichen“, betont der Coach.

Auch auf ein zusätzliches Torschusstraining verzichtet er. „Wir machen uns nicht verrückt. Nur in der Oberliga musst du deine wenigen Chancen halt auch nutzen.“ Da das aber seit 466 Minuten nicht gelang, rangiert der Rotenburger SV nach neun Spielen mit sieben Punkten auf dem vorletzten Platz. Zum Vergleich: Letzte Saison besaß die Wümme-Elf zum gleichen Zeitpunkt nur zwei Zähler. „Und noch sind 18 Punkte in der Hinrunde zu vergeben“, bleibt Fitschen Optimist.

maf

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