Sitzung des Fußball-Verbandsspielausschusses

Stebani: „Es gibt definitiv Absteiger“

Fußball. Foto: Freese
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Der Saisonabbruch im niedersächsischen Fußball ist (noch) kein Thema. Foto: Freese

Rotenburg – Handballer, Volleyballer, Basketballer und auch die Tischtennisspieler – die Mehrheit der Sportler befindet sich in der verfrühten Sommerpause. Die Verbände der jeweiligen Sparten haben die aktuelle Spielzeit infolge der Pandemie beendet. Doch was ist mit den Fußballern? Ein Abbruch – für den Niedersächsischen Fußballverband (NFV) ist er (noch) kein Thema.

Eine Tatsache, an der sich auch nach einer Sitzung des Verbandsspielausschusses am Donnerstag mit den Verantwortlichen der Bezirks- und Kreisausschüsse nichts ändert.

„Es bleibt dabei. Die Verfügungslage des Bundes steht über allem. Natürlich haben wir einiges in Vorbereitung, aber letztlich sind wir zum Warten gezwungen“, so NFV-Spielausschussvorsitzender Jürgen Stebani auf Nachfrage.

Während der Videokonferenz wurden vier Szenarien einer möglichen Fortsetzung durchgesprochen. Dabei geht es in allen Fällen um die erlaubte Wiederaufnahme des Sportbetriebs und den verbleibenden Wochenenden für die Spielaustragungen. Eine Saisonverlängerung bis zum Beginn der Sommerferien am 21. Juli scheint damit sicher. Dieser Auffassung ist auch Frank Michaelis, Spielausschussvorsitzender des NFV Kreises Rotenburg. „Wir als Kreis können natürlich nicht vorpreschen und etwas entscheiden. Wir müssen auf den NFV-Beschluss warten. Der wird kurzfristig kommen. Wenn die Leute im März aber nicht rausgelassen werden, kannst du die Saison vergessen“, meint Michaelis.

Wären sonst Spiele ohne Zuschauer eine mögliche Alternative? Peter Grewe verneint diesen Gedanken. „Das kann in meinen Augen nicht sein, denn uns entstehen deutliche Mehrkosten. Aber der Verband hat bereits ausdrücklich darauf hingewiesen, dass wir antreten müssten. Wir wollen auch auf keinen Fall wieder solche Spiele wie vor dem Lockdown mit dem Aufwand. Das war fast ein Fulltime-Job für unseren Hygienebeauftragten. Wenn es nach uns geht, fangen wir im Sommer neu an – oder auch auf Basis der bisher gespielten Spiele“, sagt der Präsident des Rotenburger SV.

Führt dann aber doch aufgrund des anhaltenden Sportverbots auf Amateurebene kein Weg am endgültigen Aus vorbei, gibt es dieses Mal auch Verlierer. Daran lässt der NFV-Spielausschussvorsitzende keine Zweifel. „Wir können die Staffeln nicht über zwei Serien so aufgebläht lassen. Daher gibt es definitiv Absteiger. Wie genau diese ermittelt werden, wird sich zeigen. Zur Not über die Quotientenregelung“, erklärt Stebani.  kc/maf/ml

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