Niels Halatsch beendet Triathlon in Hamburg als Gesamt-23.

Startplatz ersteigert, vorne mitgemischt

Raus dem Wasser, rauf aufs Rad: Niels Halatsch beim Verlassen der Binnenalster in Hamburg.

Rotenburg - Drei, zwei, eins – seins! Niels Halatsch (TuS Rotenburg) war gleich doppelt erfolgreich: Erst sicherte sich der 27-Jährige, der am Donnerstag Geburtstag hat, auf kuriosem Wege ein Ticket für den ITU-World-Triathlon in Hamburg, dann absolvierte er die olympische Distanz (1. 500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen) in der Gesamtzeit von 2:14:33 Stunden und wurde damit Gesamt-23. sowie in seiner Altersklasse Achter.

„Ich bin super zufrieden mit meinem Ergebnis, da ich von über 2 500 Einzelstarten über die olympische Distanz das Ziel als 23. erreicht habe“, betont Halatsch, für den es aber gar nicht leicht war, überhaupt einen der insgesamt 10 000 Startplätze zu ergattern. „Da nach dem Start der Anmeldung alle Plätze innerhalb von 48 Stunden ausgebucht waren, habe ich vorletzte Woche mein Glück bei eBay versucht und hatte Erfolg – ich konnte mir einen Startplatz ersteigern“, berichtet der Mulmshorner.

Auf dem Rad lief es „einfach genial“

Geschwommen wurde in der Binnenalster, Start war am Jungfernstieg. „Das Schwimmen lief super, von meinem Startblock bin ich als Dritter aufs Rad“, so Halatsch, der für die 1,5 Kilometer im Wasser 24:23 Minuten benötigte. „Allerdings dauert der Wechsel bei so einer Riesenwechselzone länger als sonst. So viele Fahrräder müssen ja irgendwo untergebracht werden“, erklärt Halatsch, warum er 4:23 Minuten benötigte, um in die Radklamotten zu kommen.

Auf seiner Rennmaschine lief es dafür „einfach genial“. Mit einem Schnitt von 39,6 Stundenkilometern donnerte er aus der City raus, über die Reeperbahn und durch Blankenese hindurch. Nach zehn Kilometern kam der erste Wendepunkt – es ging wieder zurück Richtung City. Die 40 Kilometer auf dem Rad absolvierte der Bundeswehrangehörige schließlich in 1:03:37 Stunden.

Und auch bei der letzten Disziplin, dem Zehn-Kilometer-Lauf, konnte Halatsch noch zulegen. „Die ersten fünf Kilometer mit einer Pace von 3:50 Minuten liefen super. Aber ich habe auch schnell gemerkt, dass ich Körner beim Radfahren gelassen hatte“, meint er selbstkritisch. „Ich konnte das Tempo nicht halten.“ Dennoch beendete er den Lauf mit einer beachtlichen Zeit von 39:22 Minuten, machte dadurch weitere Plätze gut und schaffte es, nach insgesamt 2:14:33 Stunden in diesem international besetzten Feld weit vorne zu landen.

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