Standing Ovations trotz Niederlage

Hurricanes scheiden nach 73:93 gegen Osnabrück aus dem Pokal aus

Samantha Jean Führing (l.) schaut zu, wie sich Jill Eleanor Townsend zum Ball lehnt. Anacia Wilkinson (2.v.l.), Janina Schinkel (Nummer 31) liegen daneben, Melda Tölle (r.) schaut mit ausgestreckten Armen zu.
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Oben auf: Das waren die Osnabrückerinnen Samantha Jean Führing (l.) und Jill Eleanor Townsend (am Ball) gegenüber den Damen der Hurricanes wie hier Anacia Wilkinson (2.v.l.), Janina Schinkel (Nummer 31) und Melda Tölle (r.).

Eine schwache Zwei-Punkt-Quote und schwindende Kräfte bei den Hurricanes führten letztlich zur Niederlage und damit zum Aus im DBBL-Pokal.

Scheeßel – Es war die erwartet schwere Aufgabe für die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes gegen die klassenhöheren GiroLive-Panters Osnabrück. Trotz der 73:93 (30:39)-Achtelfinalniederlage im DBBL-Pokal vor rund 50 Zuschauern in der Großen Halle in Scheeßel stellte Trainer Christian Greve keiner Dame aus seinem Team einen „schlechten Arbeitsnachweis“ aus. Und auch die Fans würdigten den Einsatz der Hurricanes nach dem Abpfiff und dem Pokal-Aus in ihrem letzten Heimspiel des Jahres mit Standing Ovations.

Während die Gäste mit ihrer gesamten Mannschaft anreisten, mussten die Gastgeberinnen auf Hannah Pakulat verzichten, die aktuell aufgrund ihres Referendariats ausfällt. „Das hat Priorität und geht vor“, zeigte Greve Verständnis, schob aber nach, dass sie dem Spiel der Hurricanes merklich fehlte: „Sie ist schwer zu ersetzen.“ Dennoch versuchte es Anacia Wilkinson. Mit 15 Rebounds – Pakulats Spezialgebiet – und einem Double-Double „hat sie die Lücke gut ausgefüllt“, lobte ihr Trainer und attestierte ihr einen „guten Job“.

Duell der beiden Nummer 18: Michelle Schischkov (am Ball) gegen Osnabrücks Merit Brennecke.

An ihr lag es also nicht, dass der Erstligist dem Zweitligisten vor allem im dritten Viertel mit einem 11:0-Lauf, den Janina Schinkel mit der Schlusssirene beendete, auf 21 Punkte davonzog. Es war letztlich die Quote bei den Zwei-Punkt-Würfen – nur 27 Prozent fanden den Weg in den Korb. „Das ist eine Zahl, die mich wirklich nachdenklich macht“, gab Greve anschließend zu, hob Leonie Rosemeyer und Michelle Schischkov aber hervor. Beide hatten 50 Prozent ihrer Versuche getroffen. „Die sollte man schon haben“, ärgerte sich ihr Coach angesichts der restlichen Quoten, die von null bis 33 Prozent reichten.

Hinzukamen die schwindenden Kräfte. Dies bemerkte auch Greve: „Es war am Ende doch sehr anstrengend.“ Daher gab er der einen oder anderen Starting-Five-Spielerin wie Pia Mankertz oder auch Wilkinson eine längere Pause. Die bekommt nun auch das gesamte Team der Hurricanes. In einer kurzen Ansprache direkt nach dem Abpfiff versprach er einen trainingsfreien Donnerstag, ehe es dann am Freitag weitergeht. „Das ist nur fair dem Team gegenüber“, fand er.

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