Nach dem 85:46 in Neuss sind nur die Hurricanes noch ungeschlagen

Stach und Mankertz ziehen konsequent zum Korb

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Nur Augen für den Korb: Emma Stach bestach gestern mit konsequentem Zug.

Scheeßel - Auch in fremder Halle haben die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes eindrucksvoll untermauert, dass sie der große (und wohl auch einzige) Titelfavorit sind.

Nach einem noch zurückhaltenden Start stand bei der TG Neuss am Ende ein ganz souveräner 85:46 (33:27)-Sieg, durch den die Tabellenführung verteidigt wurde. Ohnehin sind die Hurricanes nach dem dritten Spieltag als einziges Team noch ungeschlagen.

„Am Ende war es eine klare Sache, weil wir es im Laufe des Spiels geschafft haben, die Intensität auf das nötige Niveau zu heben“, resümierte Coach Christian Greve. Unschwer ist aus seinen Worten auch zu vernehmen, dass er mit der Leistung in Halbzeit eins, insbesondere mit dem ersten Viertel, nicht einverstanden war. Die „leider verschlafene erste Hälfte haben wir dann aber ja vergessen gemacht“.

Neuss führte bis kurz vor Schluss im ersten Durchgang, ehe die Hurricanes noch zur 15:14-Viertelführung kamen. „Die haben uns zunächst schon vor einige Probleme gestellt. Neuss ist aber auch ein patentes Team, das gut eingespielt ist“, lobte Greve den Gegner, bei dem die Amerikanerin Shacondra James auf 16 Punkte und neun Rebounds kam. Mit 18:13 gab es im zweiten Viertel auch nur ein unwesentlich besseres Ergebnis. Dann jedoch wurde der „Turbo zugeschaltet und die Verteidigung wurde besser“, berichtete der Hurricanes-Coach. Bemerkenswert war auch die Freiwurf-Quote, die bei 83 Prozent lag. Während die Gastgeberinnen ohnehin nur zwölf Mal an die Linie gingen (und davon nur sechs Mal trafen), kamen die Hurricanes zu 31 Freiwürfen. Allein 14 Mal musste Pia Mankertz ran – „das zeigt, wie sie zum Korb gezogen ist“, bemerkte Greve, der aber auch Emma Stach hervorhob: „Auch sie ist konsequent zum Korb gezogen, hat das grandios gemacht und viel versenkt.“ Mit 17 Punkten war die 17-Jährige zusammen mit Janae Young beste Punktesammlerin des Teams. Die Amerikanerin erhielt allerdings nur 21 Einsatzminuten, weil sie bereits früh im zweiten Viertel mit drei Fouls belastet war. Landsfrau Kierra Mallard demonstrierte wieder ihre Stärke unterm Korb und kam auf 13 Rebounds. „Sie hat gezeigt, wie wertvoll sie auf der großen Position für uns ist“, betonte ihr Coach, der übrigens nur neun Spielerinnen eingesetzt hatte. Andrea Baden wurde aufgrund ihrer Knieprobleme ebenso geschont wie die erkältete Clara Schwartz. · maf

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