Braunschweig muss beim 77:62 büßen / Feil gelingen ihre ersten Punkte seit zwei Jahren

Stach kurz vor dem Double-Double

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Hände hoch: Katharina Feil lässt den Ball ins Aus rauschen, die Ex-Scheeßelerin Katharina Wohlberg dreht schon ab. ·

Rotenburg - Von Matthias Freese. Christian Greve mag das Wort eigentlich nicht. Vielleicht, weil es zu sachlich, zu emotionslos klingt. Doch er freundete sich damit an, weil es die 40 Minuten am besten und kürzesten beschrieb.

Kierrra Mallard (l.) fixiert den Korb an, Suska Berger will klären.

„Ungefährdet – ja, das stimmt, das trifft es“, bestätigte der Coach der Avides Hurricanes nach dem soliden 77:62 (46:29)-Heimsieg seiner Zweitliga-Basketballerinnen gegen Eintracht Braunschweig. Der Spitzenreiter rehabilitierte sich damit für die 24 Stunden zuvor erlittene 65:69-Schlappe beim TK Hannover. Eintracht Braunschweig musste vor 270 Zuschauern in der Rotenburger Pestalozzihalle quasi für etwas büßen, was der Aufsteiger dem gestolperten Tabellenführer gar nicht angetan hatte. So sah es jedenfalls bis zur 24. Minute aus, als Janae Young den Vorsprung der Hurricanes auf exakt 30 Punkte anwachsen ließ – 59:29. „Dieses Mal hatten wir keinen Fehlstart, sondern sind wieder zurück zu unserer Intensität gekehrt“, resümierte Greve und zeigte Verständnis für die Phase bis zum Ende: „Nach hinten heraus fehlte natürlich etwas die Puste.“

Dabei hatte er auch schon früh regulierend eingreifen müssen, als etwa Janae Young bereits in der zwölften Minute ihr drittes Foul kassiert hatte. Mitspielerin Constanze Wegner brachte es bis zur Pause auf die gleiche Anzahl – allerdings bei nur sieben Einsatzminuten. Ihren Starting-Five-Platz hatte sie in dieser Partie an Hannah Pakulat abtreten müssen.

Für gute Quoten sorgte in Reihen der Hurricanes vor allem Emma Stach, der beinahe ein Double-Double gelungen wäre. Die 17-Jährige war mit 22 Punkten Top-Scorerin ihres Teams und holte noch neun Rebounds. Auch Kierra Mallards Einsatz unterm Korb war wieder beachtlich – 15 Rebounds, 13 Punkte, sechs Blocks und kein Foul als Centerin! Ebenfalls erwähnenswert: Acht Assists der nimmermüden Aufbauspielerin Pia Mankertz.

Allerdings fanden die Hurricanes gegen die erfolgreichste Werferin der Liga, die Amerikanerin Alysha Womack, kein wirksames Mittel in der Defense. „Die ist auch richtig gut und hat ein feines Händchen“, so Greve. Auf 28 Punkte kam die eher schmächtige Aufbauspielerin, die trotz ihres vierten Fouls in der 29. Minute komplett durchspielte.

Greve gönnte seinen „Amis“ wiederum einige Pausen und spielte ab der 28. Minute einige Zeit mit deutscher Besetzung. So kam auch Katharina Feil auf neun Minuten und ersetzte Kierra Mallard, die umgeknickt war, recht ordentlich. „Das hat sie beachtlich gut gemacht. Für diese Momente soll sie da sein“, lobte Coach Greve. Feil zog mehrfach zum Korb und war nur durch Fouls zu stoppen. Drei von sechs Freiwürfen verwertete sie letztlich – es waren übrigens ihre ersten Zähler in einem Pflichtspiel der ersten Damen seit fast genau zwei Jahren, seit dem 11. Februar 2012, damals noch im Oberhaus beim 69:62 gegen den TSV Wasserburg.

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