92:65 – Greve sieht „Offensiv-Feuerwerk“ in Berlin / „Amis“ wieder mit Double-Double

Stach mit den besten Werten

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Es darf weiter gejubelt werden: Kierra Mallard, Emma Stach, Janae Young und Pia Mankertz (v.l.) trafen alle zweistellig beim 92:65-Sieg in Berlin. ·

Scheessel - Berlin war eine Reise wert für die Avides Hurricanes: Mit dem 92:65 (44:34)-Sieg beim TuS Lichterfelde sicherte der Spitzenreiter der 2. Basketball-Bundesliga der Damen im Hinblick auf die Play-offs bei noch drei ausstehenden Punktspielen bereits Platz zwei ab. „Mit diesem klaren Erfolg hätte ich vorher nicht gerechnet“, meinte Trainer Christian Greve.

Dennoch war er nur eingeschränkt einverstanden mit dem Auftritt seiner Damen. „Es war ein Offensiv-Feuerwerk. Die Verteidigung war zwar auch ganz okay, hat mich aber nicht 100-prozentig begeistert, weil wir doch ein paar Fehler gemacht haben und einige Match-ups dabei hatten, die mir nicht so gefallen haben“, bemerkte Greve.

Quintett punktet

zweistellig

   Entschuldigend sei erwähnt, dass mit Pia Mankertz, Hannah Pakulat, Katharina Feil und Clara Schwartz gleich vier Spielerinnen mit einer Erkältung in die Partie gegangen waren. Dennoch erspielten sich die Hurricanes im ersten Viertel einen Zehn-Punkte-Vorsprung (20:10), der nach einem korbreichen zweiten Durchgang zur Pause Bestand hatte und anschließend ausgebaut wurde. Greve lobte das „Teamplay“ und konnte sich ein frühes und häufiges Rotieren erlauben.

Auf Seiten der Berlinerinnen war es hauptsächlich Noémie Rouault, die die Hurricanes beschäftigte: Auf 15 Punkte und vor allem 17 Rebounds kam die 18-Jährige. „Die ist schon ganz schön gut. Eine Spielerin, die sehr interessant ist“, so Greve. Lena Gohlisch war mit 17 Zählern ebenfalls recht erfolgreich. Bei den Hurricanes gelang es sogar einem Quintett, zweistellig zu punkten, wobei die Amerikanerinnen Kierra Mallard und Janae Young erneut ein Double-Double schafften. Beste Scorerin war Emma Stach mit 22 Punkten. Zudem hatte die 17-Jährige auch weitere gute Werte vorzuweisen – sechs Rebounds, sechs Assists und fünf Steals. Die fünf Ballverluste sollten da ihre Leistung nur unwesentlich schmälern. Kein Wunder, dass Stach mit fast 38 Minuten am längsten auf dem Feld stand.

Die Hurricanes könnten den Rest der Punktspielrunde nun eigentlich recht locker angehen, doch davon will Greve nichts wissen. „Mit dem BBC Opladen haben wir noch eine Rechnung offen, dann müssen wir zum TSV Krofdorf-Gleiberg und haben noch die Bender Baskets Grünberg zu Hause. Die wollen wir auch noch schlagen, um uns für die Play-offs einzustimmen“, betont der Coach. · maf

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