23 Punkte beim 74:56 – Hurricanes wirbeln Göttinger Veilchen durcheinander / Pause für Pakulat

Stach avanciert zur Top-Scorerin

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Duell der Amerikanerinnen: Göttingens Rickiesha Bryant (l.) kam zwar auf mehr Punkte und Rebounds – doch Kierra Mallard war mit den Hurricanes einfach effektiver. ·

Kreis-Rotenburg - Aus Göttingen berichtetHelmut AnschützGÖTTINGEN · Auch die ambitionierte BG 74 Göttingen konnte den Spitzenreiter nicht entscheidend in Schwierigkeiten bringen. So gewannen die Avides Hurricanes in der 2. Basketball-Bundesliga der Frauen am Ende klar mit 74:56 (33:28) bei den „Veilchen Ladies“ und unterstrichen deutlich ihre Vormachtstellung. Mit 530 Zuschauern in der Sparkassen-Arena gab es im „Vorspiel“ zum Zweitliga-Match der Göttinger Männer gegen Chemnitz einen neuen Zuschauer-Topwert für die zweithöchste deutsche Damen-Spielklasse.

„Es war das erwartete Spitzenspiel, aber wir sind nur schwer in die Partie gekommen“, meinte Hurricanes-Coach Christian Greve nach der letztlich eindeutigen Begegnung. „Göttingen ist intensiv gestartet – wir nicht. Wir haben es wohl etwas zu locker genommen“, so Greve weiter. Verzichten musste er neben Andrea Baden (Bänderverletzung) auch auf Hannah Pakulat. „Meinem Fuß geht es leider nicht so gut. Es wurde eine Innenbandverletzung festgestellt. Deswegen muss ich die nächsten zwei Wochen pausieren“, berichtete sie. Dafür feierte Katharina Feil ein Kurz-Comeback.

Nach dem Auftakt-Dreier von Pia Mankertz glitt den Hurricanes das erste Viertel etwas aus den Händen. Göttingen bot kräftig Paroli und traf durch Jennifer Crowder zwei Dreier zum 14:9. Beide Teams leisteten sich diverse Ballverluste, was im Gegensatz zu Greves Meinung nicht für Top-Niveau sorgte. Durch Kata Takács’ Wurf verbuchten die Gäste aber den Auftaktabschnitt doch noch knapp für sich (15:14).

Auch im zweiten Durchgang leisteten die Gastgeberinnen dem Tabellenführer noch permanent Widerstand. Allerdings profitierte das Greve-Team wiederholt auch davon, dass die „Veilchen Ladies“ vor allem bei den Rebounds nur zuschauten, statt zuzupacken. 29:13 „Boards“ zur Pause (dabei 10:2 in der Offensive) – die Hurricanes beherrschten die Bretter eindeutig.

So musste Göttingen zu Beginn der zweiten Hälfte registrieren, wie ein Spitzenreiter dominieren kann. Mit einem 13:2-Lauf sorgten Pia Mankertz und Co. für klare Verhältnisse. Vor allem die junge Emma Stach trug im dritten Viertel mit elf Punkten entscheidend dazu bei, dass die Gäste ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. Die 17-Jährige zeigte eine Klasse-Leistung – dass sie mit 23 Zählern zur Top-Scorerin avancierte, verwunderte am Ende nicht. Auf Seiten der Veilchen überzeugte zum Beispiel die Amerikanerin Rikiesha Bryant trotz ihrer 17 Punkte nicht.

Young verletzt raus –

einen Bruch gab es nicht

  Christian Greve konnte es sich im letzten Viertel sogar leisten, auf seine US-Girls zu verzichten. Janae Young hatte sich bei einem Sturz leicht verletzt, Kierra Mallard (Double-Double mit 13 Zählern und 12 Rebounds) vier Fouls auf dem Konto. Einen Bruch im Rotenburger Spiel bedeutete dieser Verzicht nicht. Zumal Mankertz in den letzten zehn Minuten Nervenstärke an der Freiwurflinie demonstrierte und 15 von 17 verwandelte.

„Als wir endlich unseren Modus gefunden hatten, lief es“, war Greve letztlich zufrieden. „Aber Göttingen hat uns alles abverlangt.“ Sprach’s und setzte sich ins Auto, um gleich noch nach dem 13-Uhr-Spiel in Göttingen weiter in die Landeshauptstadt zu fahren, wo sich die nächsten Hurricanes-Gegner TK Hannover und TG Neuss gegenüberstanden.

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