Sprinterin des TuS Bothel macht mit starken Leistungen auf sich aufmerksam

Eberle ist eine Klasse für sich

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Katharina Eberle (TuS Bothel) ist in Niedersachsen derzeit die zweitschnellste 100-Meter-Sprinterin der W14. Bei den Landesmeisterschaften rechnet sie sich gute Chancen aus.

Wensebrock - Von Mareike Ludwig. In der Leichtathletik-Szene ist ein Name in aller Munde: Katharina Eberle. Die Sprinterin des TuS Bothel macht mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Über die 100 Meter steht die 14-Jährige derzeit mit 12,80 Sekunden in der Altersklasse W14 auf dem zweiten Platz der niedersächsischen Bestenliste. Doch darauf ruht sich Eberle nicht aus. Die ehrgeizige Sportlerin hat sich das große Ziel gesteckt, den Landesmeistertitel nach Hause zu holen.

Seit acht Jahren ist Eberle mittlerweile in der Leichtathletik aktiv und hat ihre Schnelligkeit quasi in die Wiege gelegt bekommen. Auch Vater Dirk Eberle war früher selbst aktiv. Seine Bestzeit liegt bei 10,95 Sekunden. „Ich war aber nie so erfolgreich wie meine Tochter. Das ist schon sehr beeindruckend, was Katharina leistet. Wir stehen immer staunend daneben“, erzählt Dirk Eberle stolz.

An der Seite von Coach Helge Schwarz hat sich die Wensebrockerin von Jahr zu Jahr immer weiter gesteigert. In der vergangenen Saison gelang ihr schließlich im letzten Rennen, die Zehn-Sekunden-Marke über die 75 Meter doch noch zu knacken. Mit 9,98 Sekunden führte sie damit die NLV-Bestenliste der Altersklasse W13 an.

Seit dieser Saison muss die nun 14-Jährige über die 100 Meter an den Start gehen. Auf Anhieb bewies Eberle auch dort ihre Sprinterqualitäten und unterbot die 13-Sekunden-Grenze. Ihre derzeitige Bestleistung liegt bei 12,80 Sekunden. Mit dieser Zeit ist sie auf Kreis- und Bezirksebene eine Klasse für sich. In Niedersachsen war bislang nur Kira Wittmann vom SV Quitt Ankum sieben Hundertstelsekunden schneller. Damit könnte es Mitte Juli bei den Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven zu einem packenden Finale kommen. „Mein Anspruch ist es natürlich, dort zu gewinnen. Es wird sehr spannend. Ich denke, dass dort etwas geht“, so die Gymnasiastin selbstbewusst.

Bis dahin stehen aber noch einige schweißtreibende Trainingseinheiten auf dem Programm. Drei Mal die Woche ist Eberle zusammen mit ihrem Coach Helge Schwarz auf dem Sportplatz zu finden. „Wir verstehen uns super. Ich vertraue ihm voll und ganz und nehme seine Ratschläge an. Mein Start muss ich aber noch weiter verbessern“, erklärt die Sprinterin, die aber auch zugibt, dass sie manchmal darüber nachdenkt, wofür sie den Aufwand betreibt. „Meine Erfolge bestätigen mich dann aber, dass es sich lohnt.“

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