Sportlerwahl Rotenburg: Startnummer 2

Kierra Mallards Kompass auf dem Erfolgsweg ist die Familie

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Kierra Mallard ist eine starke Rebounderin, zuverlässige Scorerin, gute Dreierwerferin – und zudem sehr sicher beim Freiwurf.

Startnummer 2 - Kierra Mallard war vermutlich der beste Griff, den Christian Greve in seiner Zeit als Trainer der Avides Hurricanes tat – von seinem guten Näschen profitiert der Basketball-Bundesligist jedenfalls auch noch nach seinem Weggang: Im Sommer 2013 entdeckte er Mallard in Frankreichs zweiter Liga – und dank der amerikanischen Centerin befinden sich die Hurricanes seit drei Spielzeiten auf Erfolgskurs.

„Sie muss keine Dreier werfen“, sagte Greve seinerzeit bei der Verpflichtung – Mallard tut es trotzdem immer wieder erfolgreich. „Sie muss auch keine Hauptrolle im Scoring spielen“, fügte Greve damals an – Mallard ist dennoch Top-Scorerin ihres Teams. Letzte Saison, als sie die Hurricanes auf Platz drei führte, war sie es bereits. Und diese Serie ebenfalls. Aktuell ist die 25-jähriger Texanerin die viertbeste Schützin in der Liga. Und die vielleicht beste Rebounderin der gesamten Klasse. „Ich habe kein Geheimnis für meinen Erfolg“, sagt Kierra Mallard.

Doch sie hat einen speziellen Kompass, der sie „einnordet“ auf dem Erfolgsweg: „Ich habe eine Familie, die hinter mir steht, die mich unterstützt und mich motiviert, ein besserer Mensch und auch eine bessere Spielerin zu werden. Wenn ich einen Fehler mache oder einen guten Job, macht sie mir als erstes klar, was ich getan habe. Außerdem sage ich mir selbst jeden Tag, dass ich besser sein muss als gestern oder letzten Monat.“

Allein in dieser Serie gelangen ihr schon neun Double-Double – eine zweistellige Anzahl an Punkten und Rebounds in einer Partie. „Der Unterschied zwischen der vergangenen und dieser Saison ist, dass ich selbst fühle, wie ich auf und neben dem Feld gereift bin.“

Bei den Hurricanes war Mallards Vertragsverlängerung im Sommer zur wichtigsten Personalie erklärt worden – verständlich. Und die Amerikanerin erklärt, warum sie für eine dritte Saison zugesagt und andere Angebote abgelehnt hat: „Ich bin für ein weiteres Jahr zurückgekommen, weil ich die Atmosphäre mit den Fans genieße und der Club wirklich familiär ist. Ich habe hier gute Beziehungen aufgebaut und wollte für diesen Verein ein weiteres Jahr da sein.“

maf

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