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JH Wümme (Handball - Weibliche A-Jugend)

Die weibliche A-Jugend des JH Wümme ist in der vergangenen Saison Landesliga-Meister geworden. Foto: ALbrecht
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Die weibliche A-Jugend des JH Wümme ist in der vergangenen Saison Landesliga-Meister geworden.

Scheeßel – Sie ist das Aushängeschild des Nachwuchshandballs der Region: die weibliche A-Jugend des JH Wümme. Das Team, das von Udo Grenz-Gieseke trainiert und von Martina Niemann betreut wird, ist in der vergangenen Saison Meister in der Landesliga geworden – mit 29:7 Punkten. Den Aufstieg in die Oberliga verpasste der Wümme-Club in der Vorrunde um wenige Punkte, sodass er nun sein Glück in der Verbandsliga versucht.

Die A-Jugendlichen kommen fast alle aus Scheeßel, nur einige wenige leben in Rotenburg. Die meisten von ihnen spielen schon seit der E-Jugend zusammen. „Das ist eine verschworene Gemeinschaft“, weiß Grenz-Gieseke. Denn: Auch außerhalb der Halle unternehmen die Spielerinnen viel miteinander. Das sieht der Coach als Erfolgsgeheimnis an. Daher sei das Team für ihn leicht zu trainieren – auch weil „alle den Ehrgeiz haben, sportlich etwas erreichen zu wollen“, sagt er.

Das spiegele sich auch in der Einsatzbereitschaft wider. Der Stamm des Teams hat an den Wochenenden nicht selten gleich zwei Spiele – zumindest falls es die Ansetzung zulässt. So helfen einige Talente der Mannschaft in dieser Saison bei der ersten Damen des TuS Rotenburg aus. Die Spielerinnen des älteren Jahrgangs haben großen Anteil daran, dass das Team in der Landesklasse aktuell den fünften Tabellenplatz belegt.

Die A-Jugend verfügt über einen Kader von 14 Spielerinnen. Die Stärke ist ihre Ausgeglichenheit auf den Positionen. So sind die Torhüterinnen Nikola Gerken und Caroline Wabnitz der Rückhalt der Mannschaft. Die Talente bringen die Gegner nicht selten durch starke Paraden zur Verzweiflung. Von den zwölf Feldspielerinnen glänzten besonders Lena Bietke (34 Tore), Katlin Behrens (29), Alina Bruns (27) und Anna Schneider (21). Lea Hanck erzielte insgesamt 31 Tore. Ihr gelang es zudem, 17 von 18 Siebenmeter zu verwandeln. Mit nur 16 Zeitstrafen und ohne eine Rote Karte gehörte der JH Wümme zudem zu den fairsten Teams der Oberliga-Vorrunde. „Das ist aber nicht immer ein Vorteil gewesen“, meint Grenz-Gieseke. Der Coach hätte gerne gesehen, dass seine Abwehrspielerinnen ab und an härter zugegriffen hätten.  jho

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