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Martina Overbeck (JH Wümme - Handball)

Tina Overbeck ist am glücklichsten zwischen lachenden Kindern. Sie trainiert die Minis und Maxis des JH Wümme.

Rotenburg – Die Freude, der Spaß und das gemeinsame Miteinander – „ich liebe es einfach“, verrät Tina Overbeck. Die 53-Jährige ist Handballtrainerin und arbeitet seit 20 Jahren mit den Mini- und Maxi-Teams der Region – erst für den TV Scheeßel und seit inzwischen gut vier Jahren für den neu gegründeten JH Wümme.

Im Verein gilt sie als „Kinderfängerin“, als die gute Seele, die zu begeistern weiß. Nachwuchssorgen hat der Wümme-Club daher keine, die gute Arbeit der Trainerin spricht sich herum. „Die Kids kommen von alleine. Die Halle ist immer voll“, erzählt Overbeck stolz.

Das sei schon immer so gewesen. Viele der heutigen Spieler der ersten Herren und Damen haben unter der Leitung von Tina Overbeck das erste Mal einen Ball in der Hand gehabt – die Nowosadtko-Brüder zum Beispiel. Aber auch Anna und Klaus Fuhrmann, zwei ehemalige Talente des TV Scheeßel, die es sogar in die britische Nationalmannschaft geschafft haben, lernten bei Overbeck.

„Es macht mich einfach glücklich, mit Kindern zu arbeiten“, betont die Assistentin der Maßschneiderei im Bereich der Ergo- und Physiotherapie. Das sei auch sehr wichtig. Denn: Die Freude übertrage sich auf ihre Schützlinge. „Die Kleinen spüren das“, ist sich Overbeck ziemlich sicher.

Das sei bei Erfolgen übrigens ähnlich. „Man denkt immer, für die Kinder sei das Gewinnen nebensächlich, aber das ist nicht so. Die zählen mit ihren kleinen Fingern bei Spielen immer fleißig mit“, ist der Scheeßelerin aufgefallen. Ihr selbst sei der Erfolg aber egal. „Für mich sind Siege zweitrangig. Mir ist wichtig, dass die Mädchen und Jungen teamfähig sind und es lernen, miteinander zu spielen“, nennt sie die Säulen ihrer „Ausbildung“.

Aktuell trainiert Overbeck neben den Minis und Maxis auch noch die E-Jugend des JH Wümme. „Aber nur noch bis zum Saisonende“, sagt sie. Anschließend möchte sie diese Trainerstelle abgeben. Die 53-Jährige würde sich gerne in Zukunft mehr Zeit für die Familie nehmen, insbesondere für ihre zwei Enkelkinder. Von den Minis und Maxis kann sie sich allerdings noch nicht trennen. „Die will ich auf keinen Fall aufgeben. Das macht mir zu großen Spaß“, betont sie.

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