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Laura Zegenhagen (TC GW Rotenburg - Tennis)

Laura Zegenhagen spielt für den TC GW Rotenburg und belegt den 50. Ranglistenplatz ihrer Altersklasse. Foto: Oetjen
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Laura Zegenhagen spielt für den TC GW Rotenburg und belegt den 50. Ranglistenplatz ihrer Altersklasse.

Rotenburg – Die Begeisterung, die in ihrer Stimme mitschwingt, wenn sie von ihrem Hobby schwärmt, steckt an. Dabei ist Tennis inzwischen weit mehr für Laura Zegenhagen als „nur“ eine Freizeitbeschäftigung. Sie verrät: „Es ist für mich ein schöner Ausgleich zu meinem Alltag.“ Und ein erfolgreich noch dazu. Die 49-Jährige feierte für den TC Grün-Weiß Rotenburg bereits zahlreiche Erfolge und ist in ihrer Altersklasse, den Damen 45, unter den besten 50 Spielerinnen Deutschlands.

So sicherte sie sich zum Beispiel gleich bei zwei S3-Turnieren in Hildesheim und Travemünde den Sieg. Zur Erklärung: Bei Turnieren mit Ranglistenstatus unterscheiden die Aktiven zwischen S1 (Deutsche Meisterschaften) und S7 (kleinere regionale Turniere). „Hätte ich mal früher gewusst, wie erfolgreich ich sein kann“, scherzt sie. Denn: Zegenhagen hatte erst im Alter von 30 Jahren das erste Mal einen Tennisschläger in der Hand – beim Tag der offenen Tür des TC GW Rotenburg im Jahr 1998. Damit ist sie also eine richtige Quereinsteigerin. Das sei auch ihrem Spiel anzumerken, sagt sie. Das ist allerdings nicht unbedingt als Nachteil zu verstehen. „Ich bin in einem Match undurchschaubar. Da sind meine Gegnerinnen schon mal genervt“, meint Zegenhagen. Sie habe schließlich nicht von klein auf die perfekte Technik gelernt. „Vielmehr komme ich über meinen Instinkt und meine gute Beinarbeit“, erzählt die Linkshänderin. Das sei für sie jedoch der beste Beweis dafür, dass Tennis ein Sport sei, den man in jedem Alter anfangen kann.

Auf ihren Erfolgen ausruhen möchte sich die dreifache Mutter allerdings nicht. Sie will vor allem ihre Technik in den kommenden Monaten weiter verbessern. Daher nimmt sie inzwischen regelmäßig Training bei Zlatan Burina. „Das bringt mich natürlich viel weiter, als wenn ich alleine in der Halle wäre“, gesteht sie. Am liebsten würde sie noch häufiger mit dem Coach trainieren.

Doch das lässt vor allem ihre Zeit nicht zu – schließlich hat ihre Familie oberste Priorität für Zegenhagen. Umso besser, dass sie mit ihrer Tennis-Begeisterung inzwischen auch ihre Söhne Matteo (18), Levi (16) und Jonel (11) sowie ihrem Mann Ralf erfolgreich angesteckt hat.

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