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BG ´89 Hurricanes (Basketball - Erste Herren)

Daumen hoch: Für die Basketball-Herren der Hurricanes läuft es seit zwei Jahren ziemlich gut in der Oberliga.

Rotenburg – Wenn die Oberliga-Basketballer der BG ‘89 Hurricanes eines nicht sind, dann unerfahren. Und doch sind die Routiniers, die im Team eindeutig in der Überzahl sind, alles andere als „beratungsresistent“. Das sieht auch Coach Sebastian Roy so: „Wir sind definitiv eine erfahrene Mannschaft, haben aber trotzdem Fortschritte gemacht, was den modernen Basketball angeht. Wir sind wurflastiger geworden.“ Der positive Effekt: Seit mittlerweile zwei Jahren kennen die Hurricanes keine Abstiegssorgen mehr, sondern haben sich in der oberen Hälfte der Oberliga-Tabelle etabliert.

Die Erfahrung ist das eine große Plus des Teams. Das zweite ist die Stärke aus der Distanz. Es gibt nicht nur einen oder zwei Spieler, die von der Dreierlinie unberechenbar sind. Center Malte Sievers, Robert Wohlberg, aber auch Hauke Sievers, Tom Reinhard, Florian Birk, Youngster Rudolf Reder und Flemming Rathjen streuen immer Würfe aus der Entfernung ein.

Inzwischen sind mit dem früheren Dreier-„König“ Christoph Cordes und Sven Sackmann zwei weitere frühere Stammräfte aus der Zeit in der 1. Regionalliga als „Teilzeitkräfte“ zurückgekehrt. So treffen sich mittlerweile immer mehr Leistungsträger in ihrem Stammverein wieder, die für Studium oder berufliche Ausbildung zwischenzeitlich weg waren – wie etwa die Sievers-Brüder, Wohlberg oder Frederic Nitsch. Trotzdem bleiben auch gerade einige junge Leute aus beruflichen Gründen immer wieder auf der Strecke. „Ohne die Hilfe unserer ,Senioren‘ würde es knapp werden. Das ist eine Sache des Standortfaktors. Wir haben schon viele Leute verloren, die zum Studieren gegangen sind“, kennt Roy das kaum zu lösende Problem. Und ein Talent wie Jan-Malte Bonfils wechselte zudem im Sommer in die 1. Regionalliga zu den Weser Baskets.

Roy weiß: „Unser Kader hat sich gefestigt, aber jetzt ist der Punkt, an dem man neue Leute reinbekommen muss. Das wird kein einfacher Weg.“ Insofern strebt der Coach gar nicht erst einen Aufstieg an. „Die Oberliga ist genau die richtige Klasse. Da kann man mitspielen, ohne einen vollen Kader zu haben und drei- oder viermal die Woche trainieren zu müssen.“

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