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Angela Boczek (TuS Rotenburg - Triathlon)

Angela Boczek bewertet das Sportjahr 2019 nach eigener Aussage als „eher durchwachsen“. Foto: Deutsche Triathlon Union
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Angela Boczek bewertet das Sportjahr 2019 nach eigener Aussage als „eher durchwachsen“.

Rotenburg – Für Angela Boczek verlief das Sportjahr 2019 nach eigener Aussage „eher durchwachsen“. Die Triathletin des TuS Rotenburg hatte sich im November 2018 bei der Fernsehserie „Fittest Family“ die Schulter gebrochen. Zwei Monate Zwangspause waren die Folge. Dennoch ließ sie sich nicht unterkriegen und fuhr zahlreiche nationale und internationale Erfolge ein. Besonders in den Cross-Disziplinen machte Boczek wieder einmal auf sich aufmerksam. „Auf den Strecken fühle ich mich mittlerweile auch am wohlsten. Das Mountainbike ist viel anspruchsvoller als das normale Rennrad, das gefällt mir besser“, erklärt die vierfache Mutter.

Bereits im Februar ging sie trotz anhaltender Schulterprobleme wieder an den Start. Bei der WM im Wintertriathlon belegte sie trotz Bronchitis und Trainingsrückstand den vierten Platz ihrer Altersklasse 55 bis 59. „Ich hätte eigentlich gar nicht starten dürfen. Ich gebe aber nicht so schnell auf. ,Augen zu und durch‘ lautet mein Motto“, so die nimmermüde Sportlerin, die sich nur zwei Wochen später bei der EM im Wintertriathlon erneut der Konkurrenz stellte. Mit Erfolg: Die 58-Jährige wurde Vizemeisterin ihrer Altersklasse.

Den Höhepunkt der Saison erlebte die Ärztin im Sommer bei der Multisport-Triathlon-EM. Im rumänischen Targu Mures stellte sie ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Die Ausbeute: drei Starts, drei Medaillen. „Den kompletten Medaillensatz mit nach Hause zu nehmen, war sehr schön“, erzählt Boczek. Am Ende war es Gold im Cross-Duathlon, Silber im Cross-Triathlon sowie Bronze im Aquathlon. Auch bei der Ärzte-DM wies sie ihre Konkurrenz in die Schranken. Im Sprint-Triathlon und im Kurz-Duathlon gewann Boczek jeweils die Gesamtwertung.

Die Cross-DM ist ihr ebenfalls in guter Erinnerung geblieben. Beim Xterra im sächsischen Zittau wurde die Rotenburgerin über 1500 Meter Schwimmen, 37 Kilometer Radfahren und 10,5 Kilometer Laufen nicht nur Erste, sondern löste zudem auch das sehr begehrte Hawaii-Ticket. Bei der Xterra-WM auf Maui konnte sie dann jedoch nicht starten. „Ich bezahle alles aus eigener Tasche, daher ist leider nicht jeder Wettkampf machbar“, sagt Boczek.

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