Sportler des TV Scheeßel

Klindworth startet wieder bei der Triathlon-WM auf Hawaii

Nach dem Schwimmtraining auf Hawaii war Jürgen Klindworth guter Dinge.

Scheeßel - Die ersten Herausforderungen hat Jürgen Klindworth schon überstanden: Nach der Qualifikation Ende Juni in Klagenfurt musste das Konto geplündert werden. Obwohl sich der Triathlet des TV Scheeßel gut auf Hawaii auskennt – es ist sein siebter Start –, ist der 57-Jährige bereits am 28. September nach anstrengenden 30 Stunden in Kona gelandet. So ist genügend Zeit, um sich bis Samstag an die zwölf Stunden Zeitdifferenz, die Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit bei der Ironman-WM zu gewöhnen.

Am Donnerstag und Freitag war jeweils nur ein lockeres Training angesagt. Dann wurden 35 Dollar investiert, um am Trainingsschwimmen auf der Ironmanstrecke teilnehmen zu dürfen. Das Salzwasser ist für viele ungewohnt, sorgt aber für eine gute Wasserlage (ein Neoprenanzug ist nicht erlaubt). Um sieben Uhr begann das 3,8 Kilometer lange Ho’ala Schwimmen. Der Sittenser war mit seiner Leistung (1:05:53,7) sehr zufrieden.

Nach dem Essen und einem kleinen Nickerchen schloss sich ein Radtraining an: 60 Kilometer, davon ein Drittel im Renntempo, fühlten sich gut an, nur aus dem Fünf-Kilometer-Lauf wurde nichts, da die linke Wade sich schon beim ersten Schritt mit einem starken Schmerz bemerkbar machte. Aus diesem Grund hatte Klindworth in den letzten sechs Wochen auch vom Lauftraining Abstand genommen. Jetzt kann er nur hoffen, dass ihn am Samstag die Wade nicht im Stich lässt.

Am Montag ging es mit dem Bus nach Hawi, zurück durften 90 Kilometer auf der Wettkampfstrecke mit dem Rad zurückgelegt werden. Nicht eingeplant war dabei allerdings der Plattfuß.

Die Profis starten am Samstag übrigens um 6:25 Uhr Ortszeit, 30 Minuten später darf dann auch Jürgen Klindworth mit der Startnummer 434 auf die lange Reise gehen.

Unter www.ironman.com können auch die sogenannten Agegrouper oder Nichtprofis während des gesamten Wettkampfs verfolgt werden.

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