Spielgemeinschaft im Jugendbereich, Beeke-Damen wechseln an die Wümme

Scheeßel und Rotenburg machen gemeinsame Sache

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Der 17-jährige Chris Ohlrogge (am Ball) gehört zu den größten Rotenburger Talenten. Künftig spielen diese auch im männlichen Bereich mit den Scheeßeler Nachwuchshoffnungen zusammen.

Rotenburg/Scheeßel - Von Jürgen Honebein. Die Vorstände der Handballabteilungen im TuS Rotenburg und TV Scheeßel haben nach intensiven Gesprächen in den vergangenen Monaten beschlossen, ab der Saison 2016/2017 im gesamten Jugendbereich zusammen eine Spielgemeinschaft zu bilden. Damit nicht genug: Auch im Damenbereich wird kooperiert: Das Scheeßeler Team wird sich nach der Saison auflösen, die meisten Spielerinnen wechseln dann an die Wümme zum aktuellen Rivalen in der Landesklasse.

Der Stand der Angelegenheit im Jugendbereich ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass nur noch einige organisatorische Details zu klären sind. Scheeßels Handball-Vorsitzende Ina Hanck ist überzeugt davon, dass beide Vereine davon profitieren werden: „Durch die Bildung einer Spielgemeinschaft können wir in allen Altersklassen der Jugend mindestens eine Mannschaft melden. Das allein ist doch schon eine positive Sache“.

Auch Rotenburgs Handball-Boss Friedrich Behrens sieht vor allen Dingen Vorteile für die jugendlichen Handballer: „Durch qualifizierte Trainer aus Scheeßel und Rotenburg für alle Mannschaften ist eine optimale Ausbildung gewährleistet. Das ist ein ganz wichtiger Faktor für beide Seiten.“

Offen ist unter anderem aber noch, unter welchem Namen die Spielgemeinschaft in der kommenden Saison auflaufen wird. „Ich gehe davon aus, dass dieser Punkt und auch alle anderen innerhalb der nächsten zwei Wochen geklärt sind“, sagt Rotenburgs „Verhandlungsführer“ Jens Miesner. Einige Mannschaften haben zuletzt schon zusammen trainiert, um sich erstmals ein wenig zu beschnuppern.

Auch Rotenburgs Handball-Herren dürften profitieren, schließlich stellt der TV Scheeßel aktuell mit der in der Verbandsliga startenden A-Jugend die am höchsten spielende Mannschaft im Altkreis. Hier dürften durchaus interessante Spieler herauswachsen.

Auch im Damenbereich ist eine Änderung geplant, denn die Scheeßeler Mannschaft, derzeit Schlusslicht der Landesklasse, wird sich am Saisonende mangels Spielerinnen auflösen. Diese wollen sich dem Vernehmen nach größtenteils dem TuS Rotenburg anschließen.

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