Startnummer 13: Nils Muche

Nils Muche

Nils Muche hat bei den Handballern des TuS Rotenburg die richtige Mischung gefunden und entwicklelt sie stetig weiter. - Foto: Freese
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Nils Muche hat bei den Handballern des TuS Rotenburg die richtige Mischung gefunden und entwicklelt sie stetig weiter.

Rotenburg - Vor knapp zwei Jahren gelang den Verantwortlichen des TuS Rotenburg um Boss Friederich Behrens mit der Verpflichtung von Nils Muche als Coach der Verbandsligahandballer ein Glücksgriff. Der 47-jährige Schneverdinger Hufschmied eilt mit seiner Mannschaft von Erfolg zu Erfolg – der Sprung in die Oberliga ist möglich.

Das wäre fast schon in der vergangenen Saison der Fall gewesen, doch scheiterte das Team von „Mulle“, wie der Coach gerufen wird, als Aufsteiger nur am schlechteren Torverhältnis gegenüber dem VfL Fredenbeck II. Oft ist ja das zweite Jahr in einer neuen Spielklasse das schwierigere, doch der Trainer hat dafür gesorgt, dass dieses beim TuS Rotenburg nicht der Fall ist. Die Mannschaft führt nach fast der Hälfte der Saison ungeschlagen die Tabelle an. Doch Muche warnt trotzdem: „Wir haben noch gar nichts erreicht. Wenn wir ein paar Mal einen schlechten Tag erwischen, ist der Traum schnell geplatzt.“

Der Rotenburger Übungsleiter arbeitet in dieser Saison besonders intensiv daran, noch mehr Stabilität in sein Team zu bekommen. „Wir sind erst bei 70 Prozent Leistung angekommen. Ich will eine hohe Intensität im Training, doch es muss auch Spaß machen. Ich möchte dafür sorgen, dass sich jeder Spieler verbessert und dass wir unseren Fans konstant gute Spiele zeigen“, sagt der 47-Jährige.

Muche ist in seiner Arbeit als Trainer oft rau, aber auch herzlich: „Es gibt bei mir bestimmte Dinge wie zum Beispiel Pünktlichkeit, Disziplin und Zuverlässigkeit, die ich voraussetze. Ich sage zudem, dass mich die Spieler während des Trainings ruhig hassen können, doch danach muss wieder alles in Ordnung sein“, verrät er.

Der Trainer hat auch bewiesen, dass er mit jungen Spielern super umgehen kann. Das heißt auch, dass er die Talente nicht verheizt. Es passt einfach, auch emotional, wissen Trainer und Mannschaft. „Auch die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und dem sonstigen Umfeld ist super“, bestätigt der Schneverdinger. Die Verlängerung seines Vertrages, egal ob der Aufstieg in die Oberliga gelingt oder nicht, sollte nur Formsache sein. Vorstand und Trainer wollen die Zusammenarbeit fortsetzen. Nils Muche „hat noch längst nicht fertig“ beim TuS Rotenburg.

jho

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