Sottrums Vitalij Kalteis über seine Rolle im Team, den Altherren-Abstecher und TuS Bothel

„Dreckige Siege sind die geilsten“

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Für Vitalij Kalteis steht der Zusammenhalt an oberster Stelle.

Kreis-Rotenburg - Von Mareike Ludwig. SottrumKreis-Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Die letzte Niederlage liegt für die Kreisliga-Fußballer des TV Sottrum bereits lange zurück. Am 24. August hatte das Team die bisher einzige Saisonniederlage gegen den TSV Bülstedt/Vorwerk kassiert. Seit dem läuft es für den Wieste-Club. Dass der Tabellendritte so einen Lauf hat, liegt auch an Abwehrchef Vitalij Kalteis. Der 32-Jährige weiß schließlich, worauf es im Spiel ankommt. Wie er selbst seine Rolle im Team sieht und was er über das morgige Spitzenspiel gegen den TuS Bothel denkt, verrät der Defensivmann im Interview.

Herr Kalteis, mit Ihren 32 Jahren sind Sie der Älteste im Team. Wie lange machen Sie noch weiter?

Vitalij Kalteis: So lange meine Knochen nach einem Spiel noch keine zwei Wochen Pause brauchen, spiele ich weiter. Ich fühle mich noch sehr wohl und habe Spaß. Wenn meine Hilfe weiterhin erwünscht ist, bleibe ich gerne.

Also war Ihr Altherren-Abstecher eine Ausnahme?

Kalteis: Mit der Altherren-Liga kann ich mich noch nicht abfinden (lacht). Wenn mich die Mannschaft aber braucht, helfe ich dort natürlich gerne aus.

Die Kapitänsbinde bei den Herren haben Sie aber freiwillig abgegeben. Deutet sich doch so langsam der Rückzug an?

Kalteis: Da ich nicht immer beim Training sein kann, bin ich längst nicht mehr so nah am Team dran. Daher habe ich die Binde an Yannik Stelling abgegeben. Dennoch rede ich natürlich viel auf dem Platz. Meine Worte werden auch weiterhin angenommen.

Ihre Mannschaft hat einen richtigen Lauf. Wie erklären Sie sich die Erfolgsbilanz?

Kalteis: Wir haben vor der Saison einige Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt. Dann haben wir uns aber entschieden, dass es die beste Verstärkung ist, wenn wir alle Jungs halten. Wir sind als Team näher zusammengerückt. Der Zusammenhalt ist wichtiger, als irgendwelche Neuverpflichtungen. Das hat sich nun bewahrheitet.

Der TV Sottrum ist für Last-Minute-Punktgewinne bestens bekannt. Auch im jüngsten Spiel gegen den TSV Groß Meckelsen hat Ihr Team erst in der Nachspielzeit das Siegtor geschossen. Was ist das für ein Gefühl?

Kalteis: Dreckige Siege sind die geilsten (lacht). Unsere Qualität ist es, auch nach einem Rückstand wieder zurückzukommen und nie aufzugeben. Fürs Selbstvertrauen ist es natürlich gut.

Gegen den direkten Konkurrenten TuS Bothel dürfte es morgen aber nicht so leicht werden.

Kalteis: Schauen wir mal. Gegen Bothel wird es nicht einfach. Wir müssen über die Zweikämpfe kommen und kompakt stehen.

Mit Cedric Ahrens hat der TuS Bothel einen sehr torgefährlichen Stürmer in seinen Reihen. Wie wollen Sie ihn ausschalten?

Kalteis: Und wir haben Matthias Michaelis. Bothel wird sich also das Gleiche fragen. Wir dürfen nicht nur auf den Gegner gucken, sondern müssen unseren Stiefel runterspielen.

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