Sottrums Verteidiger Tobias Küsel:

„Bringe mich jetzt mehr ein“

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Tobias Küsel ist der neue Organisator in der Abwehr des TV Sottrum.

Sottrum - Von Vincent Wuttke. Nach dem verpassten Aufstieg im Sommer und dem Karriereende von Vitalij Kalteis tat sich beim Fußball-Kreisligisten TV Sottrum eine große Lücke auf. Doch mit Tobias Küsel scheint ein neuer Führungsspieler in der Defensive gefunden zu sein. Im Zusammenspiel mit Denis Neufeld sorgt der 25-jährige Industriemechaniker in der Innenverteidigung für Ordnung.

Zuletzt hatte Ihre Mannschaft spielfrei. Kam es Ihnen entgegen, noch einmal durchzuatmen?

Tobias Küsel: Ich hätte lieber weitergespielt, denn wir haben im letzten Spiel gegen den TSV Gnarrenburg unsere schlechteste Saisonleistung abgeliefert. So hatten wir viel Zeit, um uns zu ärgern. Allgemein finde ich den Spielplan nicht gelungen, da in jeder Woche ein Team spielfrei hat und die Tabelle so verzerrt wird.

Für Sie war die Pause noch länger, da Sie gegen Gnarrenburg fehlten. Weshalb?

Küsel: Ich musste leider aussetzen, da ich in der Partie zuvor die fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. Jetzt bin ich wieder dabei.

Nach dem Ausstieg von Vitalij Kalteis spielen Sie hinten eine tragende Rolle. Haben Sie mehr Verantwortung?

Küsel: Ich nehme die Führungsrolle immer mehr ein. Ich bin schon länger dabei, kenne das Team und unser Spiel und bringe mich daher jetzt auch mehr ein.

Ihr Team spielt unter dem neuen Coach Tomas Meyer offensiver. Wie finden Sie als defensiver Akteur die neue Taktik?

Küsel: Ich sehe die neue Spielweise von uns positiv. Ich finde es gut, wenn mein Team viele Tore schießt und attraktiv spielt.

Auch Sie beteiligen sich an der Offensive und haben schon drei Treffer erzielt. Woher kommt die neue Torgefahr?

Küsel: Ich gehe bei Standards mit nach vorne und profitiere von meiner Kopfballstärke. Gelegentlich schalte ich mich auch bei Kontern ein. In den letzten Jahren war ich nicht so gefährlich, weil mir Vitalij die Bälle „weggenommen“ hat. Er war noch stabiler und hat auch mich aus dem Weg geräumt.

Wie passt es denn zusammen, dass auch die Defensive bei der offensiven Spielweise sicher steht?

Küsel: Es liegt daran, dass das Zusammenspiel mit Denis Neufeld in der Innenverteidigung passt. Ich bin stark beim Kopfball, er hat das Tempo – so ergänzen wir uns gut.

Morgen empfangen Sie den TSV Groß Meckelsen. Sind Sie nach der Pause besonders motiviert?

Küsel: Natürlich. Außerdem haben wir mit Groß Meckelsen noch eine Rechnung aus der letzten Saison offen, da wir im Aufstiegrennen nur Unentschieden gespielt haben.

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