Sottrums Tobias Küsel über das „Endspiel“ in Bremervörde

„Wir wollen unser Spiel aufziehen“

+
Sottrums Defensivmann Tobias Küsel blickt optimistisch auf das „Endspiel“ beim Bremervörder SC. Dem Wieste-Club genügt ein Remis, um den zweiten Platz zu verteidigen.

Sottrum - Von Mareike Ludwig. Alles oder nichts: Für die Kreisliga-Fußballer des TV Sottrum steht am Samstag (15.30 Uhr) beim direkten Konkurrenten um den Aufstiegsrelegationsplatz, Bremervörder SC, einiges auf dem Spiel. Der Wieste-Club muss mindestens einen Punkt holen, um den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen und damit weiterhin vom Aufstieg träumen zu können. Im Vorfeld haben wir bei Defensivmann Tobias Küsel nachgefragt, ob die Mannschaft ihre Nerven im Griff hat und welches Team der 24-jährige Industriemechaniker im Vorteil sieht.

Herr Küsel, in den vergangenen Wochen lief es für Ihre Elf nicht mehr so wirklich rund. Vier Punkte aus den vergangenen fünf Partien sprechen für sich. Was ist los?

Tobias Küsel: Das unnötige Unentschieden gegen den TSV Groß Meckelsen hat uns Anfang Mai einen Knacks verpasst. Danach setzte es drei Niederlagen in Folge. Sicherlich lagen zuletzt unsere Nerven ein wenig blank, jetzt haben wir uns aber wieder rechtzeitig gefangen.

Goalgetter und Leistungsträger Matthias Michaelis musste die beiden letzten Partien verletzungsbedingt passen. Wie sieht‘s bei ihm für das „Endspiel“ aus?

Küsel: Ehrlich gesagt sehr schlecht. Gegen Bremervörde kann er auf keinen Fall mitspielen. So, wie er noch humpelt, wird das leider nichts.

Sein Ausfall ist sicherlich ein herber Rückschlag, oder?

Küsel: Natürlich fehlt er uns. Besonders offensiv macht es sich bemerkbar. Dennoch finde ich es zu einfach, jetzt zu sagen, dass wir ohne „Tiddy“ nicht gewinnen können. Unser Spiel ist nicht von einer Person abhängig, auch die anderen Jungs haben Potenzial.

Welche Mannschaft sehen Sie denn im Vorteil?

Küsel: Gute Frage. Bremervörde hat natürlich den Heimbonus und ist durch die jüngsten Erfolge sicherlich sehr selbstbewusst, wir liegen dafür in der Tabelle vorne. Uns reicht ein Unentschieden, um den zweiten Platz zu verteidigen.

Also stellt sich Ihr Team mit zehn Mann hinten rein und hofft auf ein 0:0?

Küsel: Nein, das machen wir bestimmt nicht. Wir wollen wie immer unser Spiel aufziehen und den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen.

Wäre der TV Sottrum überhaupt schon reif für die Bezirksliga?

Küsel: Das Potenzial ist definitiv vorhanden. Wir dürften dann nur nicht wieder so ein Verletzungspech haben.

Eine Woche später steht das Pokal-Endspiel gegen den Heeslinger SC III auf dem Programm. Welche Partie ist für Sie wichtiger?

Küsel: Unser Fokus ist ganz klar auf die Liga gerichtet. Wir wollen unbedingt Zweiter bleiben. Der Pokal wäre ein schönes Zubrot.

Vettel gewinnt Formel-1-Klassiker in Monaco

Vettel gewinnt Formel-1-Klassiker in Monaco

Rettungshunde trainieren im Verdener Kletterpark

Rettungshunde trainieren im Verdener Kletterpark

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

Trump stößt G7 in eine tiefe Krise

TuS Sulingen steigt in die Fußball-Oberliga auf

TuS Sulingen steigt in die Fußball-Oberliga auf

Meistgelesene Artikel

1:0 im Festival der Fehlschüsse

1:0 im Festival der Fehlschüsse

Sottrums Timo Löber übers Saisonfinale, das Fernduell und Scheeßels Titelprämie

Sottrums Timo Löber übers Saisonfinale, das Fernduell und Scheeßels Titelprämie

Feiern oder trauern? Das wichtigste Spiel für den RSV

Feiern oder trauern? Das wichtigste Spiel für den RSV

Westerholz atmet nach 2:1 gegen Karlshöfen auf

Westerholz atmet nach 2:1 gegen Karlshöfen auf

Kommentare