Sottrums Rico Hesse über Tennis, Fußball und das Wiedersehen mit dem Ex

„Eine unglaubliche Qualität“

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Der Sottrumer Rico Hesse kann sich nicht entscheiden, ob für ihn Tennis oder Fußball an erster Stelle steht.

Sottrum/Bremen - Von Mareike Ludwig. Kurios: Rico Hesse kennt den Gegner besser als seine eigene Mannschaft. Mit gleich drei der vier Tennis-Herren des TC GW Rotenburg hat er in der Jugend schließlich zusammengespielt. Beim Bremer TV von 1896 steht er seit dieser Wintersaison im Kader – zu einem Einsatz beim Oberligisten hat es für den Sottrumer aber noch nicht gereicht. Ob er heute (14 Uhr) im Heimspiel gegen seinen einstigen Club dabei ist, haben wir ihn im Interview gefragt. Der 21-Jährige spricht aber nicht nur über die gelbe Filzkugel, sondern auch über seine Vorliebe zum Fußball.

Herr Hesse, im ersten Saisonspiel hat es „nur“ für die Zweite gereicht. Schaffen Sie denn heute den Sprung ins Oberliga-Team?

Rico Hesse: Das ist schwierig einzuschätzen. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, wie sich der Trainer entscheidet. Ich habe aber gut trainiert.

Dabei wäre die Partie gegen den TC GW Rotenburg für Sie sicherlich eine besondere, oder?

Hesse: Auf jeden Fall. In der Jugend habe ich schließlich unter Coach Zlatan Burina gespielt. Aber auch Semir Burina, Philipp Barautzki und Sebastian Loss kenne ich alle sehr gut.

Sollte es nicht zum Sprung ins Team reichen, sind Sie trotzdem als Zuschauer dabei?

Hesse: Natürlich, das Spiel lasse ich mir nicht entgehen. Ich freue mich schon darauf, die Rotenburger mal wiederzusehen.

Wieso kam ein Wechsel zu Ihrem alten Club eigentlich gar nicht in Frage?

Hesse: Ich absolviere seit September in Bremen eine Ausbildung zum Industriekaufmann, daher ist es praktisch, auch dort Tennis zu spielen.

Sie sind aber nicht nur auf dem Tennis-Court zu finden, sondern spielen auch noch für den TV Sottrum in der Fußball-Kreisliga. Wie ist es denn dazu gekommen?

Hesse: In der vergangenen Saison hat mich ein Kumpel gefragt, ob ich Lust hätte, ein bisschen zu kicken. Daraufhin habe ich in der Rückrunde dann in der damaligen dritten Mannschaft mitgespielt. Irgendwann ist dann Ralf Brockmann (Trainer der ersten Herren, Anm. d. Red.) auf mich zugekommen. Ich kann meine Sache also nicht so schlecht gemacht haben (lacht).

Und welche Sportart hat für Sie Vorrang?

Hesse: Bislang stand immer Tennis im Vordergrund. Mir ist aber bewusst geworden, dass Tennis allein nicht mein Leben ist. Mittlerweile macht mir auch das Fußballspielen wieder sehr viel Spaß. Ich kann gar nicht genau sagen, was vorgeht. Bisher gab es zum Glück keine großen Überschneidungen.

Hand aufs Herz: Wie geht die Partie heute aus?

Hesse: Puh! Das wird sehr ausgeglichen verlaufen und kann in beide Richtungen gehen. Rotenburg verfügt über eine unglaubliche Qualität. Ich tippe auf ein Remis oder aber ein 4:2. Ich kann mich dabei aber auf keine Mannschaft festlegen.

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