Sottrums Reiter gewinnen beim „Heimspiel“ die S*-Springen / „Ich hatte etwas Glück dabei“

Stephan und Rubarth trumpfen auf

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Sottrums Nils-Cedrik Stephan war in der S*-Springprüfung auf Stella nicht zu schlagen. Er siegte fehlerfrei in 57,15 Sekunden.

Sottrum - Mit Youngster Nils-Cedrik Stephan auf Stella und Routinier Bernd Rubarth auf Uthello (beide RV Sottrum) sicherten sich beim Reitturnier gleich zwei Lokalmatadoren bei ihrem „Heimspiel“ die beiden prestigeträchtigen Springprüfungen der Klasse S*. Die zwei Abteilungen der Dressurprüfung der Klasse S* entschieden Wolfhard Witte (RuV Hänigsen) auf dem Celler Beschäler Lissaro van de Helle und Greta Heemsoth (RV Aller-Weser) auf dem Ponyhengst Nemax für sich.

In der Ein-Sterne-Springprüfung der Klasse S um den Gerd-Rietbrock-Gedächtnispreis trumpften Stephan und Rubarth mächtig auf: Sie belegten die Plätze eins und zwei und verwiesen dabei den Favoriten Hilmar Meyer (RuRV Schwarme) auf Platz drei und vier. Der 23-jährige Nils-Cedrik Stephan feierte dabei auf der achtjährigen Hannoveraner Stute Stella seinen ersten Sieg in einer schweren Springprüfung überhaupt. Er gewann nach einem fehlerfreien Ritt in 57,15 Sekunden. „Ich hatte etwas Glück dabei, denn Hilmar Meyer und Bernd Rubarth waren auf zwei anderen Pferden zwar schneller, hatten aber jeweils einen Abwurf“, gab sich Stephan nach dem Sieg bescheiden. Er hat die Stute Stella seit drei Jahren in seinem Beritt. Rubarth sicherte sich auf seinem zehnjährigen Wallach Amicus in 58,93 Sekunden Rang zwei. Hilmar Meyer hatte es als Letzter der 41 Reiter noch selbst in der Hand, Stephan zu schlagen. Mit dem Oldenburger Wallach Salto de Fee war er zwar in 54,92 Sekunden weitaus schneller, doch unterlief ihm ein Abwurf. Somit schaffte er auf Bonaventura in 59,88 Sekunden als Dritter seine beste Platzierung.

In einer weiteren Springprüfung der Klasse S*, die jedoch nicht so stark besetzt war, ging am Sonntag der Sieg überlegen an Bernd Rubarth auf dem achtjährigen Wallach Uthello. Der Sottrumer blieb nicht nur im Normalparcours, sondern auch im Stechen fehlerfrei und siegte in 39,84 Sekunden mit fast fünf Sekunden Vorsprung. Dahinter landete der Luhmühlener Knut Düe auf Escada (0/44,28). Wie dicht im Reitsport Erfolg und Misserfolg beisammen liegen, musste Nils-Cedrik Stephan erfahren. Nach seinem Sieg am Vortag schied er dieses Mal mit seiner Stute Stella vorzeitig aus. Nach einer besonderen Punktwertung durfte sich Bernd Rubarth zudem über den Titel „Erfolgreichster Reiter des Turniers“ freuen.

Die erste Abteilung der Dressurprüfung der Klasse S* gewann die junge Greta Heemsoth (RV Aller-Weser) auf dem 13-jährigen Ponyhengst Nemax. Platz vier ging an die Sottrumerin Katrin Lohmann auf dem zehnjährigen Rheinländer Hengst Lauderdale. In der zweiten Abteilung der Dressurprüfung Klasse S waren sämtliche Cracks vertreten. Dort hatte nach einem beeindruckenden Vortrag Wolfhard Witte vom Landgestüt Celle auf dem zehnjährigen Hengst Lissaro van de Helle mit starken 72,540 Prozentpunkten die Nase deutlich vor der kanadischen Olympiateilnehmerin Leonie Bramall (Isernhagen) auf dem erst siebenjährigen talentierten Wallach Donizetti (69,167 Prozent).

Weitere Siege für Teilnehmer aus dem Altkreis Rotenburg gab es zudem für Christin Schütte (RV Sottrum) auf Briatore in einer Dressurpferdeprüfung der Klasse M, für Alexander Pusch und Gabriela Sonntag (beide RV Sottrum) auf Chequilles Classic Girl beziehungsweise Djinga jeweils in einer Springprüfung der Klasse A** sowie für Jörn Kusel (RFV Visselhöevde) auf dem Schimmelwallach Sir Juan in einer Springpferdeprüfung der Klasse A**.

Besonders in der Stilspringprüfung der Klasse L wusste der RV Sottrum aufzutrumpfen: Die ersten fünf Plätze gingen an den Gastgeber. Anja Bucklitsch sicherte sich dabei auf El Salvador den Sieg (8,4), dahinter landeten ihre Teamkollegen Neele Glinz (Comtess/8,2), Fabian Stöckmann (Lilli-Marleen/7,8), Tristan Engelken (Canice/7,6) sowie Nicole Köhler (For Browny/7,6). Zudem war Engelken in einer Stilspringprüfung der Klasse A* auf Canice siegreich (8,4). Die neunjährige Carolina Miesner (RFRV Scheeßel) war im Reiter-Wettbewerb auf ihrem Wallach Donner nicht zu schlagen (8,0).

jho

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