Startnummer 19

Teamgeist bringt TV Sottrum ganz nach vorne

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Sottrums Prellballer Lars Renken (v.l.), Felix Schmidt, Marco Schibatt, David Voss, Anatoli Schmidt und Matthias Meyer sicherten sich den DM-Titel. Es fehlt Florian Martens.

Sottrum - In den vergangenen Jahren hat sich der Seriensieger TV Sottrum bereits mehrfach den Titel des Deutschen Jugendmeisters im Prellball gesichert. Doch eine männliche A-Jugend war bisher noch nicht dabei. Das hat sich 2014 geändert: Felix Schmidt, Florian Martens, David Voss, Marco Schibatt, Lars Renken, Matthias Meyer und Anatoli Schmidt kehrten von den nationalen Titelkämpfen aus Osterode mit der Goldmedaille zurück.

Dabei war die Mannschaft ohne Titelambitionen in die Saison gestartet. „Unser Ziel hieß, Spaß zu haben und dann gucken wir weiter“, verrät Florian Martens. Hintergrund: Die A-Jugend war neu zusammengesetzt worden. Mit Felix Schmidt aus Bremen und Florian Martens aus Berlin wurden gleich zwei „Neue“ integriert. „Beide Spieler kannten wir aber bereits“, betont Trainer Volker Heinze, der nicht nur die spielerischen Qualitäten zu schätzen weiß.

Nach einem holprigen Start fand sich das Team zusammen und zeigte, was mit Talent, Kampf und Teamgeist erreicht werden kann. So gewann der TV Sottrum die Landesmeisterschaft und die Norddeutsche Meisterschaft, bei der auch Nico Voss für die A-Jugend mitspielte. Der krönende Saisonabschluss war schließlich der Gewinn der Deutschen Meisterschaft. „Sie haben ein unglaubliches Mannschaftsgefühl entwickelt. Jeder geht für den anderen durchs Feuer, Futterneid gibt es nicht“, schwärmt Volker Heinze. Und das, obwohl während eines Spiels immer nur vier der sieben Prellballer auf der Platte stehen können. Während Heinze in der Saison Timo Schulz zur Seite stand, sprang bei der Meisterschaft der Berliner Ulf Martens, Vater von Florian, ein. „Mit seiner fachlichen und menschlichen Kompetenz hat Ulf dazu beigetragen, dass der heimliche Traum wahr geworden ist“, so der Coach.

Auch in diesem Jahr stehen die Erfolgschancen nicht schlecht, denn außer Felix Schmidt, der jetzt zu den Herren zählt und daher wieder in Mahndorf spielt, sind alle Titelgewinner wieder mit von der Partie.

ho

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