Sottrums Prellball-Damen stürzen von der Bundesliga-Spitze, bleiben aber ganz gelassen

„Können alles selber entscheiden“

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Konzentriert bei der Arbeit: Karoline Hunold – hier gegen Wohnste – fuhr mit Sottrum drei Siege und eine Niederlage ein.

Sottrum - Ein Fehlstart in eigener Halle hat den Prellball-Damen am zweiten Spieltag der Bundesliga Nord Platz eins gekostet. „Meine Damen haben zwar die Tabellenspitze vorerst abgeben müssen, können in der Rückrunde aber noch alles selber entscheiden“, wirkte Coach Volker Heinze alles andere als geknickt nach dem 26:28 gegen den neuen Primus MTV Eiche Schönebeck, der ersten Saisonniederlage. Die unter dem Namen des MTV Wohnste startende Spielgemeinschaft aus Wohnste und Sottrum liegt aktuell auf Platz fünf.

Auch wenn am Ende des Tages nicht das Optimum herausgeholt wurde, so war auch Jens Hüsing als Trainer der Wohnster durchaus guter Dinge: „Mit dem jetzigen Tabellenplatz sind wir immer noch für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.“

Im Spitzenspiel der beiden bis dahin verlustpunktfreien Teams lieferten sich Sottrum und Eiche Schönebeck das mit Abstand hochklassigste Spiel des Tages. Bis auf fünf Punkte bauten die Bremer die Führung aus, die Gastgeberinnen kehrten mit einem Kraftakt aber zurück ins Spiel und bekamen die Angaben des Gegners in den Griff. Drei Minuten vor Schluss lag Sottrum sogar mit zwei Punkten vorne, doch am Ende reichte es nicht zum Sieg.

Die restlichen Spiele des Tages spulte das dreiköpfige Team mit Anneke Schulz, Karoline Hunold und Leonie Heinze in der gewohnten Souveränität ab. So wurde das Derby gegen Wohnste (41:15) ebenso locker gewonnen wie das gegen den TV Baden (39:20) und die Partie gegen den TSV Marienfelde (34:17). „In der vergangenen Saison haben wir genau ein Spiel verloren, im Halbfinale ausgerechnet gegen Schönebeck, sodass am Ende der dritte Platz bei den DM heraussprang. Wenn wir diese Saison wieder nur ein Spiel verlieren, dann hätten wir das ja jetzt erledigt“, meinte Heinze.

Keinen Auftakt nach Maß erwischten die Wohnsterinnen. Gegen den TV Baden taten sich die Spielerinnen von Trainer Jens Hüsing unerwartet schwer. „Uns ist ein wenig die Unbekümmertheit der ersten Saison verlorengegangen, als wir als Aufsteiger direkt den dritten Platz in der Liga belegen konnten. Die Anspruchshaltung an sich selber ist dadurch gestiegen“, glaubt Hüsing. So kam es für Thea Heppner, Ann-Kathrin Heppner, Katleen Röhrs, Alina Trompeter und Svenja Helbron zu einer knappen Niederlage gegen den TV Baden (30:32). Besser machte es das Team gegen Badens Reserve, die knapp bezwungen wurde. Nach der Niederlage gegen Sottrum bildete der 41:25-Erfolg gegen den VfL Hannover einen guten Abschluss des Spieltages.

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