Bezirksligist mit erstem Heimsieg

Sottrums Knoten ist geplatzt

Finn Herwig läuft mit dem Ball vor seinen Gegenspielern.
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Sottrums Finn Herwig (am Ball) traf nach seiner Einwechslung gleich doppelt.

Die Bezirksliga-Partie gestaltete der TV Sottrum recht einseitig, schloss Selsingen doch nur dreimal in den 90 Minuten ab.

Sottrum – „Die sind körperlich doch vollkommen unterlegen“, murmelte Trainer Dariusz Sztorc nach rund 30 Minuten in seinem Campingstuhl sitzend. In der Tat setzte der MTSV Selsingen den Fußball-Bezirksligisten kaum unter Druck und konzentrierte sich überwiegend auf das Verteidigen. Mit mäßigem Erfolg – am Ende hieß es 6:0 (2:0) für die Heimelf.

Mit einer Veränderung in der Startelf – Waldemar Ott ersetzte Joshua Hüsing, der zunächst auf der Bank Platz nahm – ging der TV Sottrum in sein drittes Heimspiel. Neben dem linken Mittelfeldspieler verfolgte auch Geburtstagskind Luca Christl das Spiel zunächst von draußen. „Für jedes Lebensjahr wollen wir ein Tor von dir sehen“, lautete die Forderung seiner Mitspieler, bevor er in der 65. Minute für Matthias Michaelis in den Sturm eingewechselt wurde. Belohnen konnte er sich nicht mit einem Tor, aber „die Mannschaft hat ihm einen schönen Sonntag geschenkt“, fand Sztorc, dessen Team beim ersten Heimsieg der Saison überzeugte und den Gegner vor Probleme stellte.

Neben einem frühen Treffer durch Marvin Meyer (5.) – Direktabnahme mit der linken Innenseite nach Flanke von Dominik Reuter – mussten die Gäste gleich zu Beginn auch noch eine Verletzung wegstecken. Jemuel Garcia-Neumann knickte ohne wirkliche Gegenwehr um und erlitt „eine Außenbandverletzung“, berichtete Selsingens Kapitän Carsten Müller.

Personell waren die Sottrumer hingegen „so gut aufgestellt“, dass ihr Trainer auf den Einsatz von Brian Sztorc, Denis Neufeld, Lenn-Mika Reiter und Leif Heinsohn verzichtete und sie in die zweite Mannschaft schickte.

Kapitän Eike Buckenberger (l.) – hier im Duell mit Selsingens Hannes Bars – leitete das Spiel.

Auch ohne das Quartett lief es für Sottrum von vorne herein gut. Eike Buckenberger krönte seine „absolut überragende Leistung“ mit einem Hammer aus 25 Metern direkt an die Unterkante der Latte (25.). „Das Tor freut mich sehr für ihn. Er macht ja selten welche. Wenn, dann aber so richtige Kaliber“, hob Sztorc die Leistung seines Kapitäns hervor. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde die Heimelf allerdings etwas lässig in ihren Aktionen. „Wir spielen da, als würde es 5:0 stehen. Das mag ich nicht“, ärgerte sich der Coach, der daraufhin zur zweiten Halbzeit von dem eigentlichen 4-2-3-1- auf ein 4-4-2-System wechselte und zudem Hüsing für Lennart Holzkamm und Sinan Reiter für Ott brachte. „Alle hätten heute auch in der ersten Mannschaft stehen können.“

Damit bewies Sztorc ein gutes Händchen. Denn: Reiter traf bereits nach fünf Minuten und hatte weitere Chancen, um zu erhöhen. Auch Finn Herwig zeigte sich als belebendes Element auf der linken Seite. Seine Tore zum 4:0 (61.) und 5:0 (75.) machten den Deckel auf die Partie. „Der Knoten ist bei uns endlich geplatzt. Klar hat der Gegner viel zugelassen, aber endlich haben wir die Buden mal gemacht“, meinte Sztorc.

Diese Zielstrebigkeit schien den Gästen vollkommen abhandengekommen, brauchten sie doch 75 Minuten, bis sie zu ihrer ersten Doppelchance durch Kevin Knubben kamen. Teamkollege Maximilian Wilshusen setzte noch einen Schuss aus der Distanz ab (88.) – Sottrums Keeper Tobias Engel reagierte jeweils sicher.

Reiter setzte den Schlusspunkt zum 6:0. Nach Flanke von Meyer stolperte der Stürmer den Ball ins Netz (85.).

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