Sottrums Handballer sind nach 28:24 im Hit gegen Komet Arsten zurück in der Landesliga

Stelling drückt aufs Meister-Tempo

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Huckepack: Benjamin Nijland trägt Hendrik Splittgerber.

Sottrum - Von Matthias Freese. In der „Hölle Nord“ am Bullenworth war es nicht nur aufgrund der viel zu warmen Luft ein heißer Fight – doch Spitzenreiter TV Sottrum behielt im Hit der Handball-Kreisoberliga gegen die Altstars des TuS Komet Arsten kühlen Kopf. Durch einen 28:24 (11:10)-Erfolg gelang bei noch drei ausstehenden Spieltagen bereits jetzt die Rückkehr in die Landesliga. Und weil am Tag darauf mit dem nicht aufstiegsberechtigten TSV Daverden II auch noch der letzte verbliebene Rivale vor den Augen der Sottrumer beim TV Oyten mit 21:22 patzte, gab's die vorzeitige Meisterschaft obendrauf.

Das unfreiwillige Intermezzo in der Kreisoberliga dauert also nur zwei Jahre an. Als der Sieg gegen Komet Arsten und der damit verbundene Aufstieg feststand, ging der „Erfolgstrainer“, wie Norbert Kühnlein von seinem Goalgetter Benjamin Nijland prompt tituliert wurde, in die Luft – sein Team trug ihn auf Händen und warf ihn hoch.

Dabei hatten die Sottrumer zuvor noch alle Kraftreserven mobilisieren müssen, um die prominent besetzte Bremer „Altherren-Auswahl“ (Durchschnittsalter: 44 Jahre) in die Knie zu zwingen. „Die haben mehr als 700 Spiele Regionalliga-Erfahrung“, betonte Norbert Kühnlein.

Herbst dreht

zum Schluss auf

Durch Rückraumakteur Torsten Uhlenberg ging Komet mit 9:6 in Führung und untermauerten, warum sie trotz ihres fortgeschrittenen Alters bis dato auf Platz zwei rangierten. Erst kurz vor der Pause drehte Sottrum die Partie, in der 47. Minute baute Benjamin Schnäpp die Führung erstmals auf vier Tore aus.

Entscheidend waren vor allem die Tempogegenstöße, bei denen sich insbesondere Linksaußen Jonas Stelling positiv hervortat. Sechs Tore gingen am Ende auf das Konto des 19-Jährigen, davon fünf per Konter – Fehlversuche waren nicht darunter. Nur Nijland traf an diesem Tag häufiger (acht Tore), war aber nicht ganz so effektiv wie Stelling. „Es war ausschlaggebend, dass wir unsere Schnelligkeit ausspielen konnten, gerade Jonas hat das getan“, wusste auch Kühnlein nur zu gut.

Dennoch wurde es trotz einer 23:18-Führung (Stelling/52.) noch einmal eng, als Uhlenberg in Überzahl auf 22:23 verkürzte (56.). „Das Hinspiel war auch schon so’n knappes Ding“, erinnerte sich Stelling. Doch Hendrik Splittgerber, Nijland und schließlich Hauke Herbst mit drei Toren in drei Minuten nutzten die offensivere Deckung der Bremer zum 28:24. Die Party konnte also beginnen.

Handballer des TV Sottrum machen Aufstieg perfekt

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