Sottrums Außenverteidiger Jan-Claas Rosebrock über die Winterpause, seine Einsatzzeiten und seinen Trainerjob

„Ich bin froh, durchschnaufen zu können“

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Jan-Claas Rosebrock

Kreis-Rotenburg - Von Vincent Wuttke. SottrumKreis-Rotenburg - Von Vincent Wuttke. Der TV Sottrum hat in der Fußball-Kreisliga ein junges Team – Trainer Tomas Meyer setzt auf Spieler aus der eigenen Jugend. Einer dieser Nachwuchshoffnungen ist der 19-jährige Jan-Claas Rosebrock. Der angehende Speditionskaufmann und Außenverteidiger hat in dieser Saison immerhin schon zehn Einsätze bekommen – und das bei einem großen Konkurrenzkampf auf seiner Position.

Sie sind der „Wechselkönig“ in Sottrum, haben zehn Mal gespielt, aber nur zwei Mal über die komplette Distanz. Sind Sie trotzdem mit Ihren Einsatzzeiten zufrieden?

Jan-Claas Rosebrock: Ich finde, dass ich viel Spielzeit bekommen habe. Wir haben sehr viele gute Außenverteidiger, die Konkurrenz ist groß und ich bin immer noch der Jüngste im Team, sofern man die Aushilfen aus der U19 weglässt. Erst vor ein paar Wochen hat mir Tomas Meyer in einem Gespräch versichert, dass ich auch in Zukunft meine Einsätze bekommen werde.

Sie sind in Ihrem zweiten Jahr bei den Herren. Was hat sich gegenüber der Premierensaison geändert?

Rosebrock: Es wird auf jeden Fall mehr mit mir kommuniziert und im Vergleich zum letzten Jahr gehöre ich schon viel mehr zum Team dazu.

Die Abwehr war zu Beginn der Spielzeit ein Problem, doch mittlerweile ist die Defensive schwer zu knacken. Was läuft denn jetzt gut?

Rosebrock: Unsere Innenverteidigung ist der gute Kern und mit Denis Neufeld und Tobias Küsel bestens besetzt. Da ist es für alle anderen defensiven Spieler leichter zu verteidigen. Alles zusammen sorgt für eine sichere Abwehr.

Sie sind auch noch Trainer der U 19 Mannschaft der JSG Wümme. Ist es nicht ungewöhnlich, dass Sie als Trainer nur ein Jahr älter sind als Ihre Spieler?

Rosebrock: Es ist tatsächlich schwer, einen gewissen Abstand zu wahren. Aber aufgrund des fehlenden Altersunterschiedes habe ich zu den Jungs einen guten Draht und es geht im Team sehr sittlich zu. Außerdem bin ich stolz darauf, dass mit Johannes Hastmann und Joshua Hüsing zwei meiner Spieler auch schon in der ersten Herren gespielt haben. Es zeigt, dass meine Arbeit Früchte trägt.

Mit dem Heimspiel morgen gegen den TuS Elsdorf steht das letzte Spiel vor der Winterpause an. Sind Sie froh, eine Pause zu haben?

Rosebrock: Ich will natürlich noch gegen Elsdorf gewinnen und dann bin ich bin froh, durchschnaufen zu können, denn es ist schon eine ziemliche Belastung, auch noch Jugendtrainer zu sein.

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