Sottrumerin spielt sich bei DM bis ins Viertelfinale

Petkovic – da macht Litfin große Augen

Sottrums Carina Litfin (l.) hat beim WTA-Turnier in Straßburg ihr großes Vorbild Andrea Petkovic getroffen.

Sottrum - Von Mareike Ludwig. Stück für Stück klettert sie die Karriereleiter weiter nach oben. Während Carina Litfin vor drei Jahren noch auf Platz 756 der Deutschen Rangliste zu finden war, ist die Tennisspielerin zurzeit an 42. Stelle zu finden. Für das kommende Jahr hat sich die ehrgeizige Sottrumerin, die für Rot-Weiß Bremen in der Nordliga aufschlägt, bereits ihr nächstes Ziel gesteckt: Die 22-Jährige möchte den Sprung in die Weltrangliste schaffen.

„Ich habe mich stetig verbessert. Mit dem Verlauf der vergangenen Jahre bin ich wirklich sehr zufrieden. Ich hoffe, irgendwann im Profibereich Fuß zu fassen. Es ist nicht unmöglich, aber ich weiß, dass es ein schweres Brot ist“, schätzt die Sottrumerin ihre Zukunft realistisch ein. Einen nicht unerheblichen Anteil an ihren bisherigen Erfolgen hat ihrer Meinung nach ihr Trainer Anton Stapic, der seit drei Jahren an ihrer Seite ist. „Mit ihm funktioniert es sehr gut zusammen. Das zeigt sich auch an meiner derzeitigen Ranglistenposition, schließlich habe ich mich in dieser Zeit um mehr als 700 Plätze nach oben verbessert“, erzählt Litfin nicht ohne Stolz.

Daumen hoch: Die Sottrumerin Carina Litfin spielte sich bei den Deutschen Tennismeisterschaften bis ins Viertelfinale.

Bei der kürzlich in Biberach ausgetragenen Deutschen Meisterschaft wusste die Sottrumerin auf sich aufmerksam zu machen: Sie verlor zwar zunächst das Finale der Qualifikation, doch als Lucky Loser erreichte Litfin schließlich das Hauptfeld. In der ersten Runde besiegte sie Lena Rüffer (Deutsche U16-Meisterin) in einem hart umkämpften Spiel mit 7:5, 6:4. Anschließend hatte Litfin gegen Sina Niketta (46. der Deutschen Rangliste) keine Mühe und gewann souverän mit 6:0 und 6:0. Damit war der Einzug ins Viertelfinale perfekt. „Damit hatte ich weit mehr geschafft, als ich mir vorher erhofft hatte. Mein Ziel war es, die erste Hauptrunde zu überstehen. Ich freue mich natürlich sehr darüber“, erzählt Litfin. Damit konnte die Sottrumerin auch die Niederlage gegen die spätere Deutsche Meisterin Antonia Lottner verkraften (1:6, 3:6).

Einen ebenso hohen Stellenwert hat für Litfin das WTA-Turnier in Straßburg. Dank einer Wildcard, die sie sich im Frühjahr durch den Sieg bei einem Turnier in Oberkirch gesichert hatte, war die 22-Jährige in Frankreich dabei. Zwar war bereits in der ersten Qualifikationsrunde gegen die Luxemburgerin Mandy Minella Endstation (2:6, 1:6), „dennoch war es eine super Erfahrung, schließlich waren auch die ganz großen Spieler vertreten“, erzählt Litfin, die dort auf ihr großes Vorbild Andrea Petkovic getroffen war. „Da habe ich schon große Augen gemacht. Ich habe sogar ein bisschen mit ihr geredet“, erzählt die Sottrumerin erfreut.

Das könnte Sie auch interessieren

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Meistgelesene Artikel

Avides Hurricanes erwarten Tabellenführer Panthers Osnabrück

Avides Hurricanes erwarten Tabellenführer Panthers Osnabrück

Hanna Schwertfeger mischt Herren-Kreisliga auf

Hanna Schwertfeger mischt Herren-Kreisliga auf

30:26 im Pokal – aber Badenhop muss büßen

30:26 im Pokal – aber Badenhop muss büßen

Die Zwillingsbrüder Mirko und Patrick Peter im Interview

Die Zwillingsbrüder Mirko und Patrick Peter im Interview

Kommentare