Sottrum verliert Topspiel gegen Fredenbeck mit 1:9 / Wiedau schlägt Sittensen

Nur Milosch überzeugt

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Sicherte den einzigen Sottrumer Punkt im Spitzenspiel: Andre Milosch.

Rotenburg - Die Tischtennis-Herren des TV Sottrum haben das Spitzenspiel in der 1. Bezirksklasse klar verloren. In der Heimpartie gegen den Klassenprimus VfL Fredenbeck unterlag der Tabellendritte klar mit 1:9. Besser lief es für die SG Wiedau. Sie gewann vor heimischer Kulisse gegen den VfL Sittensen II mit 9:6.

TV Sottrum - VfL Fredenbeck 1:9. „Gegen den vermeintlichen Herbstmeister hatten wir nichts zu bestellen. Dies zeichnete sich bereits in den Doppeln ab, die wir alle drei verloren“, erklärte Sottrums Sprecher Michael Itzen. Nur Andre Milosch setzte sich gegen André Walter mit 7:11, 12:10, 11:9, 7:11, 11:9 durch.

Eine weitere Chance zur Ergebniskosmetik vergab Itzen im Spitzenspiel gegen Martin Kück. Nach einem 0:2-Satzrückstand glich Itzen zum 2:2 aus. Im fünften Satz musste er die ersten vier Punkte durch Netz- und Kantenbälle an den Gegner abgeben, sodass Kück beim Seitenwechsel mit 5:1 in Führung lag. Itzen kämpfte sich allerdings bis auf ein 8:8 wieder heran. Die letzten drei Punkte entschied Kück dann aber für sich und sicherte den neunten Punkt für Fredenbeck. „Die Niederlage fiel zu deutlich aus, ist aber verdient. Nun müssen wir sehen, dass wir die Aufstiegsrelegation erreichen“, resümierte Itzen.

SG Wiedau - VfL Sittensen II 9:6. „Wir haben uns sehr schwer getan“, erklärte Wiedaus Sprecher Christoph Nieger: „Trotzdem haben wir von den sechs Fünf-Satz-Spielen vier gewonnen. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“ Für Spannung sorgten Julian Backhaus und Michael Nieger. Drei ihrer vier Einzelspiele liefen über fünf Sätze, die sie letztendlich alle gewannen.

Dramatisch verliefen auch die Begegnungen von Christoph Nieger und Farhad Bahrami in der zweiten Einzelrunde – allerdings ohne Happy End. So unterlag Christoph Nieger gegen Andreas Kröger mit 10:12, 11:9, 10:12, 14:12, 9:11. Bahrami verlor gegen Martin Dodenhof mit 11:8, 6:11, 14:12, 9:11, 12:14.

„Der Erfolg gegen das Kellerkind VfL Sittensen II war fest eingeplant. Wir mussten gegen sie unbedingt punkten, um eine gute Ausgangssituation für die Rückrunde zu haben. Jetzt stehen wir auf Platz vier“, freute Teamsprecher Christoph Nieger.

woe

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