Team gewinnt in Ludwigshafen den Deutschen Meistertitel / „Bewegender Moment“

Sottrum steigt in den Prellball-Olymp auf

Grenzenloser Jubel: Die Prellball-Damen des TV Sottrum, hier mit Leonie Heinze, Karoline Hunold, Anneke Schulz und Verena Ehlert (v.l.), haben sich den Deutschen Meistertitel gesichert. Es ist der erste große Erfolg für die Mannschaft von Trainer Volker Heinze.

Sottrum - Sensations-Erfolg für die Prellball-Damen des TV Sottrum: Das Team von Trainer Volker Heinze hat sich völlig überraschend den Deutschen Meistertitel gesichert. Die Mannschaft verlor bei der Endrunde in Ludwigshafen kein einiges Spiel und bezwang im Finale den haushohen Favoriten TV Altenbochum knapp, aber verdient mit 31:26.

„Meine Spielerinnen haben im Endspiel absoluten Siegeswillen gezeigt und vor Selbstbewusstsein nur so gestrotzt. Es war ein ganz besonderer und bewegender Moment“, berichtete Coach Heinze, „es gab kaum einen im Sottrumer Tross, der nicht die eine oder andere Träne vor Freude im Auge hatte“.

Nach diversen zweiten und dritten Plätzen in den vergangenen Jahren sind die Sottrumer Damen nun in den „Prellball-Olymp“ aufgestiegen, wie Heinze betonte. Für ihn hat der Titel auch noch eine ganz andere, besondere Bedeutung. Mit Anneke Schulz und Leonie Heinze standen nicht nur seine beiden Töchter zusammen auf dem Feld, sondern mit Verena Ehlert auch seine Lebensgefährtin. Vervollständigt wurde das Team durch Karoline Hunold, die jetzt zwar keine direkte familiäre Bindung zum Trainer hat, aber, so Heinze schmunzelnd, „aufgrund der langen Zeit der Zusammenarbeit schon fast einen ,Tochterstatus‘ genießt. So war der Titelgewinn auch für den Sottrumer Coach ein ganz emotionaler Moment.

Bereits in der Vorrunde zeigte der TV Sottrum seinen Gegnern die Grenzen auf und gewann seine sechsköpfige Gruppe souverän – er verlor keine einzige Vorrundenpartie. Besonders der 25:23-Sieg gegen den Ersten der Bundesliga-Süd, den TV Freiburg St. Georgen, beeindruckte.

Damit war das Team bereits für das Halbfinale gesetzt und traf dort – wie schon im Vorjahr – auf seinen Angstgegner MTV Eiche Schönebeck. Gegen dieses Team hatte Sottrum in der laufenden Saison noch kein Spiel gewonnen. Allerdings hatte die Wieste-Crewauch noch nicht in der jetzigen Aufstellung gegen sie gespielt. „Der Sieg war für die Psyche meiner Spielerinnen enorm wichtig, hatten wir doch im Vorjahr nach einer Saison ohne einzige Niederlage genau dieses Halbfinale noch verloren“, wusste auch Coach Heinze um die Bedeutung dieses 30:26-Erfolges.

Und so traten die Sottrumerinnen im Endspiel auf den TV Altenbochum, immerhin Deutschen Meister der vergangenen drei Jahre. Von Beginn an ging Sottrum hauchdünn in Führung, ließ sich Anfang der zweiten Halbzeit auch von einem kurzzeitlichen Unentschieden nicht vom Weg abbringen und baute die Führung Mitte des zweiten Durchgangs weiter aus. Am Ende besiegten die Sottrumerinnen den Favoriten verdient mit 31:26 und konnten mit dem Schlusspfiff die Arme zum Jubel hochreißen, bevor sie in einer Traube von Gratulanten untergingen.

Aber nicht nur der TV Sottrum startete bei der Meisterschaft, auch die Spielgemeinschaft TV Sottrum/MTV Wohnste (WoSos) hatte sich als Vierter der Frauen-Bundesliga Nord für die Veranstaltung qualifiziert und durfte sich am Ende über einen guten sechsten Rang freuen. „Wir haben nach dem Aufstieg vor zwei Jahren nicht nur zwei Mal die Qualifikation für die ,Deutsche‘ geschafft, sondern waren auch zwei Mal bei der Endrunde dabei“, freute sich Trainer Jens Hüsing. - jdi

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