Sottrum kassiert Ausgleich gegen Hesedorf in Nachspielzeit

Frust in letzter Sekunde – 3:3

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Nicht nur in diesem Zweikampf zwischen Sottrums Rico Hesse (2.v.l.) und Hesedorfs Vincent Deyke war es ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende gab es aber keinen Sieger.

Sottrum - Von Vincent Wuttke. Schiedsrichter Friedrich Lüning (FC Walsede) brauchte nach dem Abpfiff der Kreisliga-Partie zwischen den Fußballern des TV Sottrum und des FSV Hesedorf/Nartum ein dickes Fell. Nachdem Sottrum in der sechsten Minute der Nachpielzeit das 3:3 (2:1) durch Hesedorfs Niklas Niestädt hinnehmen musste, war vor allem Schlussmann Marco Köster kaum noch zu beruhigen. Grund dafür war, dass Lüning vier Nachspielminuten anzeigte, aber länger laufen ließ.

„Das ist ganz bitter für uns gelaufen. Wir fühlen uns wie Verlierer“, meinte Sottrums Kapitän Yannik Stelling, der mit einem gedehnten Außenband zum Zuschauen verdammt war und den krankheitsbedingt verhindert Coach Tomas Meyer an der Seiteninie vertrat. „Bei einem Sieg hätte sich die Tabelle bei nur noch drei Punkten Rückstand auf Hesedorf ganz anders gelesen“, haderte Stelling mit den vergebenen Punkten. Dabei hätte Sottrum vor Anpfiff mit einem Remis gut leben können. Mit den krankheitsbedingt fehlenden Jan Vollmers und Tobias Küsel sowie dem verletzten Stelling fehlten Sotttrum gleich drei wichtige Stammspieler. In der Defensive war die Lage sogar so ernst, dass Henning Lohamnn kurzfristig als Innenverteidiger einspringen musste. „Wir waren der Außenseiter“, befand der Aushilfstrainer.

Zwar brauchten die Hausherren etwas, um an Sicherheit zu gewinnen. Doch nach einer Ecke köpfte Matthias Michaelis jedoch zur Führung ein (33.) und ließ zehn Minuten später, erneut per Kopf, das 2:0 folgen. Allerdings ließ Sottrum danach etwas nach und kassierte nach einem Fehler von Köster erst das 2:1 durch Daniel Wischnewski (44.) und dann sogar den Ausgleich durch Kevin Romer (56.). Nico Fröhlich fand mit einem direkt verwandeltem Freistoß aus 20 Metern in den Winkel die richtige Antwort (60.) und blieb somit vorerst auf der Siegerstraße. „Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Im Angriff waren wir viel zielstrebiger als in den vergangenen Spielen“, lobte Stelling. „In der Schlussphase hätten wir den Deckel bei einigen Situationen drauf machen können, haben die Angriffe aber nicht mehr zu Ende gespielt.“

In den letzten zehn Minuten stand Sottrum immer mehr unter Druck. Als auch noch Abwehrchef Denis Neufeld mit Schulterproblemen behandelt werden musste, lag der Ausgleich in der Luft. Beinahe wäre dieser schon in der 88. Minute gefallen, als Köster noch gegen Felix Gerken parierte.

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