Stemmens Spielmacher gelingt das 1:0 beim Spitzenreiter TV Sottrum

Grun trotzt den Fouls und trifft per Freistoß

Auf Stemmens Spielmacher Douglas Grun (am Ball) hatte es der TV Sottrum abgesehen. Hier foult Andrej Edel, sonst fiel Jan Vollmers mit einigen Tritten gegen den Brasilianer auf. Es half nichts. Grun erzielte das 1:0. - Foto: Wuttke
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Auf Stemmens Spielmacher Douglas Grun (am Ball) hatte es der TV Sottrum abgesehen. Hier foult Andrej Edel, sonst fiel Jan Vollmers mit einigen Tritten gegen den Brasilianer auf. Es half nichts. Grun erzielte das 1:0.

Sottrum - Von Vincent Wuttke. Eines steht fest: Douglas Grun hat definitiv schon deutlich angenehmere Fußballspiele absolviert. Der Spielmacher des TV Stemmen musste in der Nachholpartie beim Kreisliga-Spitzenreiter TV Sottrum immer wieder Fouls über sich ergehen lassen. Vor allem sein Gegenspieler Jan Vollmers langte auch dann, wenn der Ball schon weg war, noch zu. „Das war schon sehr hart“, fand Gästestürmer Martin Illinger. Grun schoss dennoch das entscheidende 1:0 (0:0).

In der 51. Minute versenkte der Brasilianer einen Freistoß von der linken Strafraumkante mit seinem zehnten Saisontreffer perfekt im Winkel. Sottrums Keeper Tobias Engel zeigte keine Reaktion. 19 Minuten später war das Spiel für den Torschützen vorbei – die Schmerzen waren zu groß. Für Grun war es von Nachteil, dass Schiedsrichter Jan Nieswandt (SV Viktoria Oldendorf) bei den vielen Fouls gegen den Stemmer nicht eingriff. Als sich Grun über den fehlenden Schutz beschwerte, sah er stattdessen Gelb (42.).

Auch ohne Grun hielt Stemmens Führung. Dabei hatte Sottrum in letzter Sekunde die große Chance zum Remis. Nach einem Foul von Marvin Schneider an Marvin Meyer gab es Elfmeter. Diesen schoss Finn Herwig jedoch drei Meter über das Tor von Florian Schirmacher (90.+2). Herwig war der einzige Sottrumer, der Torgefahr ausstrahlte. Nach einer Bogenlampe von Julius Trützschler zog der Flügelspieler in der 65. Minute ab und Schneider rettete aber auf der Linie. In der 73. Minute schoss Herwig nach langem Ball drüber. Viel mehr kam von den Hausherren nicht. „Es ist seit zwei Jahrzehnten das Sottrumer Problem, dass man nicht mit derselben Einstellung in alle Spiele hereingeht“, bemängelte Trainer Vitalij Kalteis.

In der Tat ließ seine Mannschaft vieles aus den erfolgreichen vergangenen Wochen vermissen. Vor allem offensiv kam zu wenig. Statt eines schnellen Umschaltspiels ging es sehr behäbig nach vorne. „Da ist denen wenig eingefallen“, bemerkte Stemmens Trainer Carsten Knaak. In der Abwehr standen Denis Neufeld und Dominik Reuter jedoch sicher. So hatte Stemmen außer des Treffers nur eine richtig gute Chance. Frei vor dem Tor übersah jedoch Douglas Wink den einschussbereiten Martin Illinger und schloss selbst ab. Keeper Engel parierte (77.). „Das hätte es sein müssen, aber ohne Spannung geht es eben nicht“, fand Stemmens Co-Trainer Tobias Paape. Das hätte Matthias Michaelis fast bestraft. Der Sottrumer Torjäger traf zum 1:1, doch der junge Assistent Linus Baselt (Rotenburger SV) griff korrekt ein. Michaelis hatte zuvor Torwart Schirmacher in der Luft attackiert und so den Ball gewonnen (80.).

In der neuen Heimat, der C-Anlage am Bullenworth, büßte Sottrum somit etwas von seinem Polster ein. Da der Rotenburger SV II parallel mit 4:1 beim TuS Tarmstedt gewann, ist die Kalteis-Elf nur noch zwei Zähler vorne. „Es ist doch klar, dass uns jeder Gegner stürzen will“, so Kalteis.

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