Sottrum bleibt nach Sieg in Visselhövede auf Kurs

Bulkowski und Edel drehen das Derby – 2:1

Der Einsatz von Visselhövedes Torwart Mika Hoffmann (r.) brachte nichts. Trotz seines gehaltenen Elfmeters hatte Sottrums Lucas Leandro Moreira am Ende die Oberhand. - Foto: Woelki

Visselhövede - Von Vincent Wuttke. Der Weg in die Aufstiegsrelegation wird für den TV Sottrum immer kürzer. Die Wieste-Elf hat das „Tor zur Heide“ beim VfL Visselhövede schadlos passiert und beim Letzten der Fußball-Kreisliga drei Punkte eingefahren. Spielerisch schöpften die Gäste ihr Potenzial zwar bei Weitem nicht aus, es reichte aber trotzdem zum 2:1 (1:1)-Sieg. „Wir sind eben wie ein gutes Pferd“, spielte Sottrums Coach Vitalij Kalteis nach dem Spiel auf das alte Sprichwort an.

So gab sich seine Elf über lange Zeit der Begegnung mit einem lockeren Trab zufrieden und zog das Tempo nur selten zu einem Galopp an. Den muss Sottrum aber in den beiden Derbys über Ostern dringend wieder häufiger zeigen, wenn es in den Heimspiel-Doppelpack am kommenden Sonnabend gegen den TuS Westerholz und am Ostermontag gegen den SV Rot-Weiß Scheeßel geht.

Gegen „Vissel“ konzentrierte sich sein Team zu sehr auf einen Spielzug. Die langen Bälle in die Spitze zu Matthias Michaelis und Andrej Edel verpufften. „Damit haben wir uns unsere spielerische Stärke genommen“, fand Kalteis. Und so war es eine ausgeglichene Partie zwischen den ungleichen Rivalen. Vor allem Visselhövedes junger Torwart Mika Hoffmann zog Toptorjäger Michaelis im Privatduell den Zahn und entschärfte alle Versuche von ihm (17./59./60./61./75.). Damit hatte Hoffmann nicht genug. Schon in der sechsten Minute parierte er einen Strafstoß von Henrik Bulkowski. Zuvor hatte Jan-Hendrik Warncke Michaelis von den Beinen geholt. „Das freut mich für ihn, dass er den gehalten hat“, sagte Visselhövedes Co-Trainer Marco Jorzick. Angetrieben von dem kleinen Erfolgserlebnis gingen die Hausherren in Führung (11.). Nach einem Freistoß von Merwan Sabouneh köpfte Vincent Teitz ein. Mit dem Halbzeitpfiff machte Bulkowski seinen Fehlschuss wieder gut – 1:1 (45.+2).

Nach der Pause hatte „Vissel“ aber die Riesenchance zum 2:1. Mariusz Szymanski schoss aber aus drei Metern völlig frei am Tor vorbei (65.). „Da müssen wir in Führung gehen“, haderte Coach Peter Norden. Und sein Assistent ergänzte: „Wenn du da unten stehst, machst du solche Dinger eben nicht.“ Stattdessen lief der Gegenzug der Sottrumer und Edel netzte knallhart ein (66.). „Realistisch gesehen sind wir abgestiegen, da braucht man gar nicht drum herum zu reden“, wusste Jorzick.

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