Aerobic-Sportlerinnen beim Aquae Open Cup dabei / Team landet auf Platz fünf

Sondermann ist „sehr stolz“

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Die Rotenburgerinnen Wiemke Büttner (v.l.), Sina Lüdemann, Nele Ludwig, Luna Warnken und Esther Gödecke (vorne) stellten sich der Konkurrenz in Frankreich.

Rotenburg - Die Bundeskaderathleten des TuS Rotenburg waren beim internationalen Aquae Open Cup im französischen Aix-Les-Bains am Start. Auch wenn es für die Aerobic-Schützlinge von Trainer Maike Sondermann für die ganz vorderen Plätze nicht reichte, wussten sie zu überzeugen.

Der Aquae Aerobic Cup ist ein sehr anerkannter und gut besuchter Wettkampf. Viele der Top-Nationen – wie Russland und Bulgarien – folgen jährlich der Einladung und sorgen für ein hohes Niveau. Und auch die deutsche Delegation ließ sich die Reise nicht entgehen. Darunter auch die fünf Sportlerinnen des TuS Rotenburg.

Nele Ludwig und Esther Gödecke mussten sich dem größten Starterfeld stellen. In der Altersklasse 12-14 waren gleich 57 Sportlerinnen dabei. Trotz einer guten Leistung erturnte sich Esther Gödecke am Ende nur Platz 50. Nele Ludwig landete auf Rang 46. „Ich habe leider in einem Schwierigkeitselement gepatzt. Hätte ich das geschafft, wäre ich wahrscheinlich zehn Plätze weiter vorne gelandet, da die Punktzahlen sehr eng zusammen lagen“, zeigte sich Ludwig etwas geknickt.

Das Trio und das Team der Altersklasse 15-17 ertanzten sich zunächst einen Platz ins Finale der besten acht Teilnehmer. Sina Lüdemann, Wiemke Büttner und Luna Warnken schafften es dort im Trio mit einer guten Vorstellung auf Rang sieben. Der Sieg ging nach Russland. Im Team starteten die drei Rotenburgerinnen vereinsübergreifend mit Satenic Salegian und Patricia Steinjan von der TG Nieder Ingelheim. Wegen Fehlern in den Schwierigkeitselementen mussten sie den vierten Platz aus der Qualifikation abgeben und landeten auf Platz fünf. Erster wurde das Team aus Frankreich.

„Auch wenn wir international noch nicht ganz oben mitmischen können, bin ich sehr stolz auf alle Sportlerinnen. Vor dieser großen Kulisse und bei den starken Gegnern seine Nervosität im Griff zu halten, ist eine große Herausforderung“, erklärte Trainerin Maike Sondermann. Und sie fügte hinzu: „Nicht nur die Sportlerinnen können Erfahrungen aus solch einem Wettkampf mitnehmen, auch wir Trainer bekommen einen Eindruck. So versuchen wir in Deutschland, unsere Talente mit unseren Mitteln bestmöglich zu fördern, um in Zukunft vielleicht auch mit den Top-Nationen mithalten zu können.“ · nk

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